Flüchtlinge

23 minderjährige Asylsuchende aus Griechenland in der Schweiz

16. Mai 2020, 16:53 Uhr
Die Schweiz hat sich bereit erklärt, unbegleitete minderjährige Asylsuchende aus Griechenland aufzunehmen. (Archivbild)
© Keystone
23 minderjährige Asylsuchende aus Griechenland sind heute mit einem Flugzeug in Zürich gelandet. Die Schweiz hatte sich gegenüber den griechischen Behörden bereit erklärt, unbegleitete minderjährige Asylsuchende aus Griechenland aufzunehmen.

Die 23 Kinder und Jugendliche haben einen familiären Bezug zur Schweiz. Es handelt sich um 18 männliche und 5 weibliche unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA), die zwischen 10 und 17 Jahren alt sind. Die meisten von ihnen sind afghanische Staatsangehörige, zwei stammen aus der Demokratischen Republik Kongo.

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat die Zusammenführung der Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien in der Schweiz gemeinsam mit der Schweizer Botschaft in Athen und den griechischen Behörden organisiert.

Die 23 UMA bleiben nun wegen des Coronavirus vorerst 14 Tage in Quarantäne. Danach werden sie an das Bundesasylzentrum überstellt, dass am nächsten zum Wohnort ihrer Familien liegt. Nach der Durchführung des Asylverfahrens werden sie den Kantonen übergeben, die für ihre Betreuung und Unterbringung zuständig sind.

Hilfe vor Ort

Die Schweiz unterstützt Griechenland im Asylbereich vor allem durch Hilfe vor Ort. Erst vor Kurzem hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) sein Engagement verstärkt und einen zusätzlichen Kredit von 1,1 Millionen Franken für Projekte von Hilfsorganisationen gesprochen, die Kindern und Jugendlichen in den Camps auf den Inseln der griechischen Ägäis zugutekommen.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 16. Mai 2020 16:53
aktualisiert: 16. Mai 2020 16:53