Zu hohe Ausgaben

Armee kann keine neue Munition kaufen

18. Oktober 2021, 08:35 Uhr
Die Schweizer Armee hat ihr Informatik-Budget in diesem Jahr um 100 Millionen Franken überschritten. Ein Finanzloch, welches auch die Armee-Führung nicht in diesem Ausmass erwartet hätte. Armee-Chef Thomas Süssli hat deshalb bereits reagiert.
Die Schweizer Armee muss auf den Kauf von Munition für 60 Millionen Franken verzichten.
© VBS/Nicola Pitaro

Das IT-Budget der Armee umfasst fast eine halbe Milliarde Franken. Laut dem «Tages-Anzeiger» haben sich die Verantwortlichen jedoch um 100 Millionen verschätzt. Aus diesem Grund verzichtet die Armee nun auf den Kauf von Munition für 60 Millionen Franken.

Weitere 40 Millionen werden eingespart, indem mehrere IT-Projekte gestoppt werden. Dadurch sind die Probleme aber noch lange nicht gelöst. Wegen der vielen Projekte der Armee dürften die IT-Kosten auch im kommenden Jahr weiter steigen.

Für die Projekte stehen der Armee rund 100 IT-Spezialisten zur Verfügung. Benötigt würden allerdings rund vier Mal so viele, um alle laufenden Projekt ausführen zu können.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 18. Oktober 2021 07:55
aktualisiert: 18. Oktober 2021 08:35
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