Brockis sind im Trend

27. Juli 2018, 14:19 Uhr
Die Brockenstuben machen Umsatz mit entstaubtem Image
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Die Brockenstuben machen Umsatz mit entstaubtem Image

Vintage, Retro-Style und Nachhaltigkeit erobern die Schweiz: Nicht nur deshalb haben Brockenstuben regen Zulauf. Die Mekkas des Secondhand bieten auch ein Einkaufserlebnis und übernehmen soziale Aufgaben.

Schnäppchenjäger und Heimwerker werden in Brockis fündig, aber auch Kulturliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn um Kundschaft anzulocken, lassen sich Brockis ganz viel einfallen.

Keine Angst vor Internetkonkurrenz

Angst vor Internetkonkurrenz hat man bei den Brockis nicht. Dafür sprechen auch die Umsatzzahlen. Die «Erlebniswelt des Secondhand» wie auch die persönliche Beziehung sprechen viele Kunden an. Im Internet dagegen sei das schnelle Verkaufen von Waren den Leuten oft ein zu grosser Aufwand.

Soziale Komponente

Ein Teil des Erlöses vieler Brockenhäuser fliesst in soziale Einrichtungen und Projekte. Sie bieten aber auch sozial oder gesundheitlich beeinträchtigten Menschen Arbeitsplätze und Beschäftigungsprogramme. Die Heilsarmee-Brockis etwa beschäftigten nebst 180 Angestellten auch 50 bis 70 Personen, die vom RAV oder der IV vermittelt werden oder Sozialhilfe beziehen.

veröffentlicht: 27. Juli 2018 16:00
aktualisiert: 27. Juli 2018 14:19