Corona-Krise

Bundesamt rät von Umzügen ab - trotzdem ist es möglich

25. März 2020, 16:09 Uhr
Beim Zügeln sind die Schutzmassnahmen des Bundes kaum einzuhalten. (Symbolbild)
© Keystone
Ein generelles Umzugsverbot gibt es nicht. Jedoch rät das Bundesamt für Wohnungswesen von Umzügen ab, da die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln schwer sei.

Ende März ist in der Schweiz traditionell Umzugszeit. Während der Bundesrat in den letzten Wochen laufend die Massnahmen gegen die Coronavirus-Epidemie verschärfte, machte sich eine zunehmende Unsicherheit breit, auch was Umzüge betrifft.

Umzüge sind möglich

Wer nun fürchtet, er dürfe wegen der Krise Ende Monat nicht umziehen, kann aufatmen: Man darf weiterhin zügeln. Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat gestern allerdings betont, dass es von Umzügen abrät, weil die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln nur schwierig einzuhalten seien. Das Bundesamt hat dafür mit den Schweizer Mieter- und Vermieterverbänden Gespräche geführt. Ein Umzugsverbot gibt es momentan zwar nicht. Martin Tschirren vom BWO sagte aber gestern folgendes dazu:

«Die Verbände der Mieter und der Vermieter haben uns gesagt, dass sie die Rahmenbedingungen sehr anspruchsvoll, ja bis illusorisch beurteilen, und deshalb eher davon abraten, umzuziehen.»

Dringend nötige Umzüge sollen aber trotzdem stattfinden, betonte Tschirren weiter. Mieter und Vermieter sollen eine bilaterale Lösung finden. Allerdings sollen auch bei den Umzügen die geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften eingehalten werden.

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Quelle: Tele1

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. März 2020 16:09
aktualisiert: 25. März 2020 16:09