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Frühestens 24. Februar

Der Bundesrat verschiebt den Lockerungs-Entscheid

13. Februar 2021, 07:31 Uhr
Eigentlich wollte der Bundesrat diesen Mittwoch mitteilen, ob der Shutdown im März beendet werden kann oder verlängert wird. Daraus wird jetzt offenbar nichts.
Der Bundesrat will vor einem Entscheid die Kantone anhören.
© Keystone

Gesundheitsminister Alain Berset sagte, dass am Mittwoch, 17. Februar, der Bundesrat darüber entscheiden werde, ob der Shutdown verlängert wird. So sollten die betroffenen Branchen sich vorbereiten können.

Doch daraus wird jetzt nichts. Gegenüber «La Liberté» sagt Berset: «Der Bundesrat wird nächste Woche die Stossrichtung vorgeben, danach werden die Kantone konsultiert.» Damit verzögert sich ein Entscheid bis auf den 24. Februar. 

Dass die Kantone vor einem Entscheid angehört werden, sei das übliche Vorgehen, heisst es beim Bund. Wieso die Konsultation nicht schon früher angestossen worden ist, ist nicht klar.

Experten gehen davon aus, dass es im März noch keine weiteren Lockerungen geben wird. Auch wenn alle Zahlen derzeit sinken, beobachtet der Bundesrat die Entwicklung bei den Mutationen mit Sorge. Er will also eine zu frühe Öffnung und damit eine erneute Zunahme der Ansteckungen vermeiden.

Trotzdem könnte es kleinere Öffnungsschritte geben. Das hat Bundesrat Alain Berset gestern in Interviews mit Westschweizer Zeitungen angedeutet.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 13. Februar 2021 07:21
aktualisiert: 13. Februar 2021 07:31