Die angebliche Spionageaffäre soll genauer untersucht werden

30. Mai 2017, 18:47 Uhr
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Dabei steht auch Bundesrat Ueli Maurer im Fokus

Die Spionageaffäre des Nachrichtendienstes des Bundes soll genauer untersucht werden. Die Geschäftsprüfungsdelegation hat eine entsprechende Inspektion angeordnet. Dabei steht auch Bundesrat Ueli Maurer im Fokus.

Die Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) sei zum Schluss gekommen, dass die Aufklärung der Hintergründe dieser angeblichen Spionageaffäre mit Deutschland notwendig sei, teilte die GPDel am Dienstag mit und begründete dies mit den Umständen insgesamt und der grossen Resonanz in der Öffentlichkeit. Vor rund einem Monat wurde ein angeblicher Schweizer Spion in Deutschland festgenommen. Seither wurde über diese angebliche Spionageaffäre des Nachrichtendienstes des Bundes viel geschrieben und spekuliert.

Im Vordergrund der genauen Untersuchung steht zum einen die genaue Aufklärung der Rolle des angeblichen Schweizer Spions. Zum anderen steht auch Bundesrat Ueli Maurer im Fokus der Untersuchung. Dabei stellt sich die Frage, wie der Nachrichtendienst den damaligen Vorsteher Ueli Maurer Informierte, wie dieser seine Aufsicht über den Nachrichtendienst wahrnahm und wie der Bundesrat informiert wurde.

veröffentlicht: 30. Mai 2017 18:41
aktualisiert: 30. Mai 2017 18:47