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Antikörper

Die Schweiz ist bereits gut durchseucht – warum das doch nicht reicht

2. Oktober 2021, 08:13 Uhr
Bis zu 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben Corona-Antikörper im Blut. Doch heisst das wirklich, dass wir der Herdenimmunität nah sind? Nein, sagen die Epidemiologen Milo Puhan und Marcel Tanner – und dafür gibt es mehrere Gründe.
Bis zu 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben Corona-Antikörper im Blut. (Symbolbild)
© Alain Herzog / EPFL

«Die Antikörper-Situation in der Schweiz ist zwar sehr erfreulich», sagt Tanner gegenüber der «Luzerner Zeitung». «Aber nicht jeder, der Antikörper im Blut hat, ist genau gleich gut geschützt», so Tanner weiter. Entscheidend ist nämlich vor allem die Menge der neutralisierenden Antikörper. Wer viele hat, ist besser geschützt.

Die Virusvarianten änderten laufend und die erzielte Immunität nach einer Infektion oder Genesung sei nicht fix. «Wenn also 80 oder mehr Prozent einmal Antikörper hatten, dann bedeutet dies nicht, dass die Immunität in der Bevölkerung zu jedem Zeitpunkt danach hoch ist.»

Lies das ganze Interview und den Artikel auf luzernerzeitung.ch.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 2. Oktober 2021 06:46
aktualisiert: 2. Oktober 2021 08:13