Verkehrsunfälle

Ein Dutzend Unfälle an Weihnachten – ein Motorradfahrer verstorben

26. Dezember 2020, 15:00 Uhr
Der 22-jährige Autolenker konnte das total beschädigte und auf dem Dach liegende Fahrzeug unverletzt verlassen.
© Kantonspolizei Graubünden
Keine brennenden Christbäume, dafür ein Dutzend Unfälle in der Schweiz: Die Polizisten mussten an Weihnachten ein paar Mal wegen Verkehrsunfällen auf vereisten Strassen ausrücken.

Ein 38-jähriger Motorradfahrer ist bei einer Kollision mit einem Auto am Freitagnachmittag auf der Autobahn A9 zwischen Vennes und Blécherette im Kanton Waadt tödlich verletzt worden. Wiederbelebungsversuche vor Ort blieben erfolglos.

Zu dem Unfall kam es gegen 15.30 Uhr, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Samstag mitteilte. Zum Unfallhergang machte die Polizei keine Angaben. Vor Ort habe die Polizei den schwerverletzten Motorradfahrer angetroffen. Trotz sofortiger Hilfe und Reanimationsversuchen sei der Schweizer noch auf der Unfallstelle verstorben.

Die Autobahn bleib bis nach Mitternacht gesperrt. Die Polizei suchte Zeugen, die nähere Angaben zum Unfallhergang machen könnten.

Ein Motorradfahrer ist auf der Autobahn A9 im Kanton Waadt nach der Kollision mit einem Auto noch auf der Unfallstelle verstorben: Wiederbelebungsversuche der Polizei blieben ohne Erfolg. (Archivbild)

© KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Spektakulärer Selbstunfall geht in Celerina glimpflich aus

Ein spektakulärer Selbstunfall ist in der Nacht auf Samstag in Celerina GR glimpflich ausgegangen. Der 22-jährige Autolenker konnte das total beschädigte und auf dem Dach liegende Fahrzeug selbstständig unverletzt verlassen.

Der Fahrzeuglenker war kurz nach 00.30 Uhr auf der Engadinerstrasse von St. Moritz kommend in Richtung Punt Muragl unterwegs, als er unmittelbar vor der Abzweigung Celerina auf trockener Fahrbahn über die Gegenfahrbahn fuhr und die linksseitige Leitplanke touchierte, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte.

Nach dieser Kollision schleuderte das Auto rund 120 Meter weit und prallte am rechten Fahrbahnrand in eine Schneemauer. Dabei überschlug sich der Personenwagen und kam unterhalb einer Böschung auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Das Fahrzeug wurde total beschädigt. Beim Autolenker wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerschein wurde dem 22-Jährigen abgenommen.

Der 22-jährige Autolenker konnte das total beschädigte und auf dem Dach liegende Fahrzeug unverletzt verlassen.

© Kantonspolizei Graubünden

Zwei Unfälle auf vereisten St. Galler Strassen fordern Verletzten

Ein 21-jähriger Autofahrer verglückte um 17.20 Uhr auf der vereisten Appenzeller Strasse, wie aus einer Mitteilung der St. Galler Kantonspolizei vom Samstag hervorgeht. Er geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit zwei auswärtsfahrenden Autos kollidierte. Eine Mitfahrerin klagte nach dem Unfall über Übelkeit und suchte in der Folge selber einen Arzt auf. Der Sachschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen wurde auf mehrere 10'000 Franken beziffert.

Der zweite Unfall ereignete sich kurz vor 15 Uhr auf der Speicherstrasse stadtauswärts, wie die Polizei weiter schreibt. Wegen nicht an die Verhältnisse angepasster Geschwindigkeit sei das von einem 25-Jährigen gefahrene Auto ins Rutschen geraten. Das Auto sei auf der Gegenfahrbahn seitlich mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert und anschliessend auf das Schotterbett der Gleise gerutscht.

In der Stadt St. Gallen kam es zu zwei Verkehrsunfällen auf vereisten Strassen.

© Kantonspolizei St. Gallen

Frauen retten sich mit Sprung aus fahrendem Auto

Mit einem Sprung aus dem fahrenden Auto haben sich am Weihnachtstag zwei Frauen in Walenstadtberg SG gerettet, nachdem sie die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatten. Sie verletzten sich dabei leicht.

Eine 41-jährige Automobilistin sei in Walenstadtberg mit ihrem Auto am Weihnachtstag kurz nach 16 Uhr auf der schneebedeckten Bergstrasse talwärts gefahren als sie die Kontrolle über das Fahrzeug verloren habe, teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Samstag mit. Das Auto sei über den Fahrbahnrand geraten und eine Böschung hinunter gefahren.

Die Lenkerin und ihre 29-jährige Mitfahrerin seien aus dem fahrenden Auto gesprungen und hätten sich dabei verletzt. Das führerlose Auto prallte in der Folge rund 150 Meter weiter und 40 Meter tiefer gegen einen Kandelaber und kam zum Stillstand. Die beiden Frauen wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 13'000 Franken beziffert.

Mit einem Sprung aus dem fahrenden Auto haben sich am Weihnachtstag zwei Frauen in Walenstadtberg SG gerettet, nachdem die Lenkerin die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Sie verletzten sich dabei leicht.

© Kapo St. Gallen

Selbstunfall mit Sachschaden in Linthal GL

In Linthal GL ist es am Freitag wegen schneebedeckter Strasse zu einem Selbstunfall gekommen. Verletzt wurde niemand.

Der Unfall geschah um 15.45 Uhr, wie die Kantonspolizei Glarus am Samstag mitteilte. Der 20-Jährige Lenker habe auf der Klausenstrasse talwärts in einer leichten Rechtskurve die Herrschaft über das Fahrzeug verloren, danach sei das Auto einige Meter den Abhang hinunter gerutscht. Am Auto entstand Sachschaden.

Am Auto entstand Sachschaden, der Lenker blieb unverletzt.

© Kantonspolizei Glarus

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. Dezember 2020 10:32
aktualisiert: 26. Dezember 2020 15:00