Luftwaffe

Emmen im Kampfjet-Fieber: Experten stellen den F-35 vor

24. März 2022, 19:16 Uhr
Zu teuer, zu laut und für die Schweiz eigentlich gar nicht geeignet. So die Kampfjet-Kritiker über den F-35. Seit letztem Freitag stehen zwei davon auf dem Militärflugplatz in Emmen. Dort hat die Armee das Flugzeug am Donnerstag vor den Medien genauer vorgestellt und auch zu kritischen Stimmen Stellung genommen.
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Quelle: Tele 1

Der neue F-35 aus den Vereinigten Staaten bringe alles mit, was ein heutiger Kampfjet mitbringen muss, so Luftwaffen-Chef Peter Merz. Beim offiziellen Medienanlass kommt er aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus: «Alle Aufgaben, welche die Schweizer Luftwaffe erfüllen muss, kann er am besten.» Das seien Luftpolizeidienste im Alltag, den Schutz des Luftraumes sowie Schweizer Soldaten und Zivilisten am Boden in einer Krise. Dazu sei er noch am günstigsten.

Weniger erfreut sind die F-35-Gegner der GSoA, SP und Grünen. Sie sammeln Unterschriften, um den Kauf der Flugzeuge noch zu verhindern. «Das sind Tarnkappenbomber, die für den Angriff ausgelegt sind. Wir brauchen in der Schweiz einen Luftpolizeidienst», so Luzian Franzini, Vize-Präsident der Grünen Schweiz. Es brauche deshalb einen anderen Flieger.

Mehr zur Debatte um den Kauf der nächsten Generation von Schweizer Kampfjets seht ihr oben im Video.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. März 2022 19:16
aktualisiert: 24. März 2022 19:16
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