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Gastronomie

Es rentiert nicht: Gastrosuisse fordert weitere Lockerungen der Schutzmassnahmen

24. Mai 2020, 09:35 Uhr
Lange drängte die Gastrobranche darauf, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder öffnen zu dürfen. Nun will sie diese Massnahmen lockern.
Gastro-Betriebe dürfen wieder öffnen, die Schutzmassnahmen sind aber für viele ein Problem.
© Keystone

Nicht mehr als vier Personen pro Tisch und zwei Meter Abstand: Diese Massnahmen sollen verhindern, dass es in Gaststätten zu Massenansteckungen mit dem Coronavirus kommt. Der Branche sind sie aber ein Dorn im Auge: «Die meisten Betriebe haben aufgrund der Auflagen zwischen 35 und 65 Prozent an Sitzplatzkapazität eingebüsst», fasst Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer in einer am Sonntag versandten Medienmitteilung zusammen.

Unter diesen Umständen sei die Wiedereröffnung nicht nachhaltig. «Ohne weitere Lockerungen müssen viele Lokale bereits im Juni wieder schliessen, weil die Öffnung sehr unrentabel ist», so Platzer. 90 Prozent der Betriebe erwarteten einen Verlust, der Umsatz liege rund 60 Prozent hinter dem, was man zur gleichen Jahreszeit im Vorjahr verzeichnet hatte.

Die Gastrosuisse fordert nun eine Lockerung der Massnahmen: Pro Tisch sollen mehr als nur vier Personen zugelassen werden, der Mindestabstand zwischen den Tischen müsse verringert werden. Die Gastrosuisse stützt sich bei ihrer Analyse auf eine Online-Befragung unter ihren Mitgliedern, an der vom 11. bis zum 18. Mai rund 3000 Antworten eingingen. (wap)

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 24. Mai 2020 09:35
aktualisiert: 24. Mai 2020 09:35