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Reisende aufgepasst

Fehlerhafte Covid-Zertifikate können in den Herbstferien zum Problem werden

4. Oktober 2021, 08:03 Uhr
Wer während der Herbstferien verreisen will, der sollte sein Corona-Zertifikat genauer unter die Lupe nehmen. Wie der Blick berichtet, kommt es am Flughafen oft zu Problemen wenn die Reiseunterlagen und das Zertifikat nicht genau übereinstimmen.
Ferienpuff wegen fehlerhaften Corona-Zertifikaten.
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Schon kleine Fehler können die Vorfreude auf die Herbstferien trüben: Stimmt eine Zahl oder der zweite Vorname nicht, führt das zu Ärger, schreibt der Blick. Wenn das Zertifikat nicht mit den Reiseunterlagen wie Pass oder ID übereinstimmt, kann es beim Check-in am Flughafen, beim Einsteigen am Gate oder bei der Ankunft in der Zieldestination Puff geben.

Auch der Fluggesellschaft Swiss ist das Problem bekannt. Wie es auf Anfrage heisst, gibt es Länder, die genau vorschreiben, dass alle Passagier-Details auf dem Zertifikat mit dem Reisedokument übereinstimmen müssen. Keine Toleranz würden zum Beispiel Grossbritannien oder Hongkong kennen.

Kantone werden von Anfragen überrennt

Entsprechend wollen viele Geimpfte oder Getestete ihre Zertifikate vor den Herbstferien noch richtigstellen lassen. Auch Zentralschweizer Kantone werden aktuell mit Anfragen zu Zertifikatskorrekturen überrennt. So beispielsweise der Kanton Zug. Lange warten müssten Betroffene aber nicht: «Das Korrigieren eines fehlerhaften Zertifikats kann in den allermeisten Fällen innert kürzester Zeit vorgenommen werden. Die betroffenen Personen erhalten spätestens innert 24 Stunden das korrigierte Zertifikat, meistens aber bereits deutlich früher», versichert ein Sprecher gegenüber dem Blick.

Wie schnell das Zertifikat im Kanton Luzern angepasst wird, ist unterschiedlich. Die Nachfrage schwanke sehr stark. «Es ist möglich, dass die Bearbeitung innerhalb von wenigen Stunden erfolgt. Es kann aber auch sein, dass der Prozess ein paar Arbeitstage dauert», so das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern. Weiter heisst es, dass aktuell ungefähr 150 Anfragen pro Tag eintreffen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 4. Oktober 2021 08:03
aktualisiert: 4. Oktober 2021 08:03