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Finanzdienstleister

Finma erleichtert Online-Identifizierung

17. Mai 2021, 11:40 Uhr
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat die Prozesse zur Eröffnung einer Kundenbeziehung angepasst. Neu erlaubt sie etwa die Online-Identifizierung von Kunden per Chip von biometrischen Pässen.
Die Finma pusht die Digitalsierung (Symbolbild).
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Das teilte die Finma am Montag mit. Sie möchte damit die technischen Möglichkeiten berücksichtigen, die der biometrische Pass bietet. Neuerdings dürfen sämtliche Finanzintermediäre somit auf die Identifizierung per Banküberweisung eines Neukunden verzichten, falls die dafür nötigen Daten auf dem Chip der biometrischen Ausweispapiere ausgelesen werden können.

Gelten sollen die Neuerungen ab 1. Juni 2021. Zudem lässt die Finma auch eine Geolokalisierung als Alternative zur Überprüfung einer Wohnsitzadresse zu. Nicht durchgewunken wurde hingegen die Verifikation durch Mitarbeitende im Nachgang einer automatischen Videoidentifikation - auch asynchrone Identifizierung genannt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. Mai 2021 11:40
aktualisiert: 17. Mai 2021 11:40