National League

Fribourg-Gottéron neuer Leader

21. November 2020, 05:40 Uhr
Unwiderstehlich: David Desharnais schiesst das Siegtor für Fribourg-Gottéron gegen Biel
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Fribourg-Gottéron übernimmt mit einem 4:1-Sieg gegen Biel die Spitze der unübersichtlichen National-League-Tabelle. Auch die ZSC Lions und die Rapperswil-Jona Lakers sind am Freitag erfolgreich.

In der Schweizer Eishockey-Meisterschaft bleibt es unübersichtlich. Das Schlusslicht Davos hat erst acht Spiele bestritten, das neuntplatzierte Ambri-Piotta bereits dreizehn. Ebenfalls bereits zwölf Mal auf dem Eis stand Fribourg-Gottéron, auch deshalb stehen sie nun ganz zuoberst.

Die Freiburger traten gegen Lieblingsgegner Biel gewohnt effizient und gut organisiert auf. Unter anderem dank der ersten zwei Saisontreffer von Captain Julien Sprunger gewannen sie 4:1 und holten im dritten Spiel gegen die Seeländer die Punkte sieben bis neun.

Nach Verlustpunkten besser als Fribourg ist - wie Lausanne und Zug - Genève-Servette. Die Genfer glichen zuhause gegen die ZSC Lions 106 Sekunden vor Schluss durch Linus Omark aus, verloren am Ende aber im Penaltyschiessen.

Das Duell der beiden Ausnahmekönner Roman Cervenka und Julius Nättinen entschied der Tscheche der Rapperswil-Jona Lakers für sich. Er erzielte beim 4:1-Sieg gegen Ambri-Piotta zwei Tore, der finnische Topskorer der Leventiner nur eines.

Nachdem bereits die vielen Coronavirus-Quarantänen den Spielplan bös durcheinander gebracht haben, war es am Freitag die Sperrung des Gotthard-Tunnels, die das Spiel Zug gegen Lugano kurzfristig platzen liess.

Resultate und Rangliste:

Resultate: Genève-Servette - ZSC Lions 3:4 (0:2, 0:0, 3:1, 0:0) n.P. Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 4:1 (1:0, 3:1, 0:0). Fribourg-Gottéron - Biel 4:1 (2:1, 0:0, 2:0).

Rangliste: 1. Fribourg-Gottéron 12/24. 2. Lausanne 10/22. 3. Zug 10/22. 4. ZSC Lions 12/20. 5. Genève-Servette 9/19. 6. Lugano 9/17. 7. Rapperswil-Jona Lakers 12/17. 8. Bern 12/13. 9. Ambri-Piotta 13/11. 10. Biel 10/9. 11. SCL Tigers 9/8. 12. Davos 8/7.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. November 2020 23:35
aktualisiert: 21. November 2020 05:40