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Lockerungen

Gastronomen wieder enttäuscht: «Man lässt uns im Regen stehen.»

12. März 2021, 18:51 Uhr
Keine guten Nachrichten für alle Gastronmen: Wie auch immer sich die Lage entwickelt, es scheint schon sicher: Restaurants bleiben mit Ausnahme der Terrassen auch nach dem 22. März geschlossen. Während sich die Gastronomen endlich Planungssicherheit wünschen, kann etwa die Grüne Zuger Nationalrätin Manuela Weichelt die langsame Öffnung verstehen.
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Quelle: PilatusToday

«Die Planungssicherheit für Gastronomen sehe ich noch immer nicht.» Seit Wochen wiederholt sich die Geschichte für Joe Herger, Präsident von Gastro Uri. Gespannt wartete er auch heute bei der Pressekonferenz des Bundesrates wieder auf ein Öffnungsdatum für die Gastronomie und wurde enttäuscht. «Über die Gastronomie wurde gar nicht viel gesprochen bis auf die Terrassen. Man lässt uns im Regen stehen.»

Die Terrassen; die sollen, wenn es nach dem Bundesrat geht, wieder aufgehen  – unter strengen Auflagen.

Kritik von rechts, Verständnis von links

Auch beim Schwyzer Nationalrat Marcel Dettling löst der Bundesratsentscheid nicht nur Freude aus. «Wir sind enttäuscht, dass es für die Innenbereiche der Gastro-Unternehmen keine Lockerungen gab.»

Verständnisvoller klingt es von der Seite der Grünen. Die Zuger Nationalrätin Manuela Weichelt. «Wir sehen durchaus, dass die Leute coronamüde sind. Aber ich glaube, dass die Bevölkerung eine langsame Öffnung, die dafür nicht wieder rückgängig gemacht werden muss, nachvollziehen kann.»

«Ich muss mich immer wieder aufraffen»

Doch nicht allen fällt das leicht. Joe Herger zum Beispiel hat eigentlich keine Energie mehr. Seinen Gastrokollegen zu Liebe gibt er aber nicht auf: «Ich muss mich immer wieder aufraffen und sagen, dass wir weiterkämpfen, bis der Tag X kommt und wir unsere Betriebe wieder öffnen dürfen.»

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. März 2021 18:47
aktualisiert: 12. März 2021 18:51