Offener Brief

GastroSuisse an Bundesrat: «Nichtstun würde sich rächen»

12. Januar 2021, 15:25 Uhr
Der Verband Gastro Suisse fordert in einem offenen Brief an den Bundesrat sofortige Massnahmen, um den Konkurs gesunderUnternehmen verhundert wird.
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Der schweizerische Gastronomieverband GastroSuisse wendet sich in einem offenen Brief an den Bundesrat. Darin fordert der Vorstand von GastroSuisse, dass dieser nun sofort handeln muss.

«Vier bis sechs Monate Lockdown in einem Jahr und andauernde Einschränkungen. Das kann sich kein Betrieb leisten», schreibt der Verband im offenen Brief, unterzeichnet unter anderem vom Vorstand von GastroSuisse und von den Präsidentinnen und Präsidenten der kantonalen Gastroverbände. Weiter hatte bei einer aktuellen Umfrage von GastroSuisse bei 4‘200 Mitgliedern ergeben, dass 98 Prozent der Betriebe dringend finanzielle Hilfe benötigen. Die Massnahmen würden die Mitglieder an den Rand des Ruins bringen.

Sofortige, umfassende Entschädigung

Deswegen fordert der Verband eine Entschädigung für den Schaden. Konkret: eine sofortige, unkomplizierte und umfassende Ausfallentschädigung für den Lockdown. Es könne nicht sein, dass der Bundesrat den Niedergang der Schweizer Gastronomie als Kollateralschaden in Kauf nehmen und Tausende von Existenzen vernichten würde. Dabei muss es jetzt schnell vorwärts gehen, so GastroSuisse: „Nichts zu tun oder zu spät zu handeln, würde sich volkswirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell rächen!“ Bis am Mittwoch fordert der Verband eine klare Antwort des Bundesrates.

(mja)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. Januar 2021 15:25
aktualisiert: 12. Januar 2021 15:25