Coronavirus

Glarus will Massnahmen höchstens bis Februar verlängern

18. Januar 2022, 14:56 Uhr
Der Glarner Regierungsrat ist gegen eine Verlängerung der Corona-Massnahmen bis zum 31. März. Quarantäne und Isolation sollen nicht mehr behördlich angeordnet, sondern selbständig durchgeführt werden.
Die Glarner Regierung will die Corona-Massnahmen höchstens bis Ende Februar verlängern. (Symbolbild)
© Kanton Glarus

Massnahmen sollten nur so lange gelten, wie sie unbedingt notwendig seien, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Dienstag. Gemäss den Prognosen der Covid-19-Task-Force dürfte die Zahl der Ansteckungen im Februar wieder zurückgehen. Die Massnahmen seien deshalb vorerst längstens bis Ende Februar 2022 zu verlängern.

Der Anpassung der Gültigkeitsdauer von Impf- und Genesenen-Zertifikaten auf 270 Tage stimmt der Glarner Regierungsrat zu. Hingegen lehnt er ein Verbot des Präsenzunterrichts auf der Hochschulstufe ab. Dies würde das Recht auf Bildung massiv einschränken, hiess es.

Der Kanton erwägt keine Kapazitätsbeschränkungen für Grossveranstaltungen und auch keine zusätzlichen Auflagen. Die geltenden Regelungen hätten sich unter Berücksichtigung der Schutzkonzepte bewährt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Januar 2022 14:56
aktualisiert: 18. Januar 2022 14:56
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