Corona-Mutation

Grossbritannien: Bundesrat erlässt Einreiseverbote und Quarantäne

21. Dezember 2020, 12:40 Uhr
Der Flugverkehr zwischen der Schweiz und Grossbritannien ist seit Mitternacht eingestellt. Nun gilt auch ein Einreiseverbot aus Grossbritannien und Südafrika. (Archivbild)
© KEYSTONE/EPA/NEIL HALL
Einreisen aus Grossbritannien und Südafrika in die Schweiz sind ab Montag verboten. Wer seit 14. Dezember aus einem der beiden Länder in die Schweiz gekommen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Das hat der Bundesrat am Montag entschieden.

Damit soll die Ausbreitung der neu entdeckten, ansteckenderen Variante des Coronavirus in Grossbritannien und Südafrika möglichst verhindert werden, wie der Bundesrat in einer Mitteilung schrieb.

Per Sonntag um Mitternacht hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die Flugverkehrsverbindungen zwischen der Schweiz und diesen zwei Ländern eingestellt. Für Personen, die in Grossbritannien oder Südafrika wohnen und sich derzeit in der Schweiz befinden, wird eine Ausnahmeregelung des Flugverbots für die Heimreise geprüft.

Dasselbe gilt für Personen, die in der Schweiz wohnen und sich jetzt entweder in Grossbritannien oder Südafrika befinden. Dabei sei jedoch zwingend sicherzustellen, dass bei diesen Rückreisen Ansteckungen verhindert werden.

Weiter hat der Bundesrat entschieden, Personen mit Wohnsitz in Grossbritannien das Freizügigkeitsprivileg bis zum 31. Dezember 2020 zu entziehen. Damit gilt für Personen aus Grossbritannien ein grundsätzliches Einreiseverbot in die Schweiz. Ab dem 1. Januar 2021 entfällt das Freizügigkeitsprivileg für britische Bürgerinnen und Bürger ohnehin.

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Quelle: CH Media Video Unit

Quelle: sda
veröffentlicht: 21. Dezember 2020 12:35
aktualisiert: 21. Dezember 2020 12:40