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Informationstechnologie

Kudelski verharrt trotz höherem Betriebsgewinn in den roten Zahlen

26. August 2021, 07:49 Uhr
Die Geschäfte des Verschlüsselungs- und Zugangsspezialisten Kudelski sind im ersten Semester 2021 deutlich besser gelaufen als im durch Corona stark beeinträchtigen Vorjahr. Trotzdem verblieb unter dem Strich ein Verlust.
Die Westschweizer IT-Sicherheitsgruppe Kudelski hat im ersten Halbjahr 2021 zwar den Umsatz erhöht, aber erneut rote Zahlen geschrieben. Am Ausblick fürs Gesamtjahr hält Kudelski fest.(Archivbild)
© KEYSTONE/ADRIEN PERRITAZ

Der Umsatz erhöhte sich in der Berichtsperiode um 6,4 Prozent auf 340,5 Millionen US-Dollar, wie Kudelski am Donnerstag mitteilte. Positiv entwickelten sich dabei vorab die Bereiche ‹Digital TV›, ‹Cybersecurity› und das noch kleine Segment ‹Internet der Dinge› (IoT). Nur knapp gehalten präsentierten sich dagegen die Einnahmen im Geschäftsfeld ‹Public Access›.

Nicht zuletzt dank den im Vorjahr ergriffenen Massnahmen auf der Kostenseite verdreifachte sich das operative Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA auf 15,0 Millionen. Trotzdem blieb unter dem Strich ein Verlust von 3,1 Millionen. Dieser fällt indes deutlich geringer als im Vorjahr, als ein Minus von 27,1 Millionen zu Buche stand.

Mit den ausgewiesenen Zahlen bleibt Kudelski mit dem Umsatz über, beim Betriebsgewinn aber deutlich hinter den Schätzungen der Analysten zurück.

Ausblick bekräftigt

Mit Blick nach vorne bestätigt das Westschweizer Unternehmen die bisherige Jahresprognose. So wird weiter EBITDA von 65 bis 80 Millionen Dollar angepeilt. Dabei dürften die Bereich ‹Digital TV› und ‹Cybersecurity› besser als ursprünglich erwartet abschneiden, während die Erholung im Segment ‹Public Access› länger dauert. Im Bereich ‹Internet der Dinge› (IoT) leidet die Gruppe unter den aktuellen Schwierigkeiten der Lieferanten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. August 2021 07:35
aktualisiert: 26. August 2021 07:49