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Stürmisches Wochenende

«Luis» wirbelt die Schweiz ordentlich durch

14. März 2021, 13:07 Uhr
Das Sturmtief «Luis» ist gestern auch mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilomtern über die Zentralschweiz gefegt. Zu grösseren Schäden kam es bei uns aber nicht.
Selbst die Enten hatten zeitweise mit den stürmischen Böen zu kämpfen. (Bild vom 11. März, Bodensee)
© KEYSTONE/DPA/Felix Kästle

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Quelle: CH Media Video Unit

Der Spitzenwert in der Zentralschweiz wurde mit 110 Stundenkilometern in der Luzerner Gemeinde Egolzwil gemessen, berichtet Meteonews. Grössere Schäden gab es in der Zentralschweiz nach ersten Erkenntnissen aber nicht. In Luzern etwa wurden einzig ein paar Baustellenabschrankungen umgewindet, bestätigt die Luzerner Polizei.

Die stärkste Böe im Mittelland wurde gemäss der Nachrichtenagentur SDA auf dem Bantiger bei Bern mit knapp 123 km/h gemessen, auf dem Moléson im Kanton Freiburg erreichte der Sturm sogar 130 km/h. Abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume und umgeblasene Bauabschrankungen waren die Folge.

Seinen Höhepunkt erreichte der Sturm an den meisten Orten am späten Samstagnachmittag. Auf Twitter schrieb SRF Meteo, dass der Wind im März selten so stark wehe.

Auf den Sturm folgen nun Kälte und Schnee. Laut dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung wird dies zu einer kritischen Lawinensituation führen. Hauptgefahr sei durch Wind verfrachteter Triebschnee.

© Institut für Schnee- und Lawinenforschung

Bereits letzte Woche hatte Sturmtief «Klaus» für stürmische Stunden gesorgt.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 14. März 2021 08:19
aktualisiert: 14. März 2021 13:07