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83 Verhaftungen

Polizei löst Proteste der Klima-Aktivisten auf

2. August 2021, 19:41 Uhr
Klima-Aktivisten haben am frühen Montagmorgen auf dem Zürcher Paradeplatz und an der Bahnhofstrasse die Eingänge der Grossbanken Credit Suisse und UBS besetzt. Noch am Vormittag begann die Polizei mit der Räumung. Insgesamt wurden 83 Personen festgenommen.
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Quelle: Tele 1

Kurz nach 13.30 Uhr war der Polizeieinsatz beendet, wie die Zürcher Stadtpolizei mitteilt. 64 der Verhafteten werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, 19 bei der Jugendanwaltschaft. Von den Festgenommenen waren 47 Frauen und 36 Männer.

Die Klimabewegung protestierte mit ihrer Aktion gegen die massiven Investitionen der Schweizer Finanzinstitute in Erdöl, Gas und Kohle. Sie errichteten Blockaden mit mehreren schweren Geräten wie Tripods, Fässern und auch mit zusammengeketteten Velos.

Mit Gesängen, Sprechchören und Bannern machten die Aktivisten auf ihr Anliegen aufmerksam. So hiess es etwa: «Brecht die Macht der Banken und Konzerne!» Und gegen die Räumung durch die Polizei skandierten sie: «Klima schützen ist kein Verbrechen!»

Friedliche Räumung

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Sie setzte den Aktivisten schliesslich eine Frist von zehn Minuten und begann kurz vor 8.30 Uhr mit der Räumung des Eingangs der Credit Suisse. Die Aktion verlief friedlich. Die Aktivisten liessen sich teils widerstandslos abführen, teils leisteten sie passiven Widerstand und wurden weggetragen.

Etwa eine Stunde später räumte die Polizei auch den Eingang der UBS am Paradeplatz frei. Hier hatten sich einige Aktivisten hinter eine Barriere aus zusammengeketteten Velos verschanzt.

Am späteren Vormittag wurde eine weitere Blockade vor der UBS an der Bahnhofstrasse geräumt. Dort hatten die Aktivisten auch Holzkonstruktionen erstellt, auf denen sich mehrere Personen verschanzt hatten. Diese wurden nach und nach von der Feuerwehr heruntergeholt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 2. August 2021 06:35
aktualisiert: 2. August 2021 19:41