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Immobilien

Preise für Wohneigentum sinken im 1. Quartal

18. Mai 2021, 09:53 Uhr
Die Preise für Wohneigentum sind in der Schweiz im ersten Quartal 2021 gesunken. Das geht aus dem vom Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag publizierten Schweizerischen Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) hervor.
In der Schweiz sind die Preise für Wohneigentum im ersten Quartal leicht zurückgegangen. Insbesondere in Gemeinden auf dem Land sanken die Preise.(Symbolbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Der neue Index ist im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 Prozent auf 103,1 Punkte (4. Quartal 2019: 100) gefallen. Zum Vorjahr betrug die Teuerung des Gesamtindex allerdings 3,9 Prozent, wie das BFS in einem Communiqué mitteilte.

Der leichte Rückgang des IMPI im Vergleich zum Vorquartal sei das Resultat von gegenläufigen Entwicklungen im Markt für Einfamilienhäuser (+0,1%) und für Eigentumswohnungen (-0,2%).

Rückläufige Preise auf dem Land

Während bei den Einfamilienhäusern die Preise in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration am stärksten stiegen, nämlich um +3,2 Prozent, gingen die Preise in den ländlichen Gemeinden am deutlichsten zurück (-2,7%).

Bei den Eigentumswohnungen fand der stärkste Preisrückgang ebenfalls auf dem Land statt (-1,1%). Ein Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen wurde einzig in den städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration (+1,0%) verzeichnet.

Der Wohnimmobilienindex des BFS misst die Entwicklung der Transaktionspreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen quartalsweise, wobei die Daten nach fünf Gemeindetypen aufgeschlüsselt werden. Die Daten für die Berechnung stammen von den 26 grössten und aktivsten Hypothekarinstituten der Schweiz.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Mai 2021 09:40
aktualisiert: 18. Mai 2021 09:53