Pratteln

Rucksäcke, Handys oder Schuhe: Was am ESAF alles im Fundbüro landet

Vanessa Zemp, 28. August 2022, 16:59 Uhr
Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest sind in den letzten Tagen einige Gegenstände verloren gegangen. Was das OK und die Mitarbeitenden des Fundbüros in den letzten Tagen erlebten und wie viele Gegenstände wieder bei ihren Besitzern sind, erfährst du im Artikel.
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Man schlendert von Ecke zu Ecke und prompt lässt man den Rucksack oder das Portemonnaie auf einer Bank oder auf dem WC liegen. Werden diese Dinge gefunden, landen sie meistens im Fundbüro. So eines gibt es auch auf dem Festgelände des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Pratteln. Seit letztem Donnerstag wurden dort rund 300 Gegenstände abgegeben. Rucksäcke, Handys, Brillen, sogar Schuhe.

«50 Personen konnten wir bereits glücklich machen»

Da bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird, hat das Fundbüro bis am Sonntagabend um Mitternacht rund um die Uhr geöffnet und rund um die Uhr herrsche auch reger Betrieb. «Unser Team besteht aus 30 Zivildienstlern und 20 freiwilligen Helfern» so Christof Brügger aus dem OK, Teilbereich Sicherheit.

Alle Wertgegenstände werden in einem Schrank verstaut. «Ausser Rucksäcke und Jacken, für die hat es nicht genügend Platz im Schrank», so Brügger. «Jeder Suchende muss uns seinen Gegenstand detailliert beschreiben, damit wir sichergehen können, dass es sich um den richtigen Besitzer handelt. »

Nur wenige Besucherinnen und Besucher fänden im Fundbüro jedoch das, wonach sie suchen. «50 Personen konnten wir bereits glücklich machen», so Brügger. «Eine Dame, die ihr Handy bei uns wiederfand, war besonders happy. Sie strahlte übers ganze Gesicht und spendierte unserem Team sogar ein Zvieri.»

Wie geht es mit dem Überbleibsel weiter?

«Über solche Verpflegungen freuen wir uns natürlich sehr, andere hinterlassen einen Finderlohn, aber der ist nicht für uns gedacht.» Wie es der Name bereits verrät, steht dieser dem Finder zu.  «Wir hoffen, dass wir vor Feierabend noch einige Wertstücke ihren Besitzern zurückgeben können.» Alles, was nach Mitternacht noch übrig bleibt, werde in Schachteln verpackt und weiter an das kantonale Fundbüro geleitet. In diesem Fall an jenes der Kantonspolizei Baselland.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 28. August 2022 15:52
aktualisiert: 28. August 2022 16:59