Kontrovers-Diskussion

Sollen Private statt Bund die E-ID herausgeben?

22. Februar 2021, 17:45 Uhr
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Quelle: tele1

In der Schweiz sollen Bürgerinnen und Bürger eine elektronische Identität erhalten. Diese E-ID soll von privaten Anbietern herausgegeben werden. Dagegen kam das Referendum zustande. In der Sendung «Kontrovers» bei Tele1 diskutieren der Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter und die Luzerner Kantonsparlamentarierin Rahel Estermann von den Grünen.

Mit der elektronischen Identität soll man sich im Internet sicher und einfach ausweisen können – dies die Idee hinter der E-ID. Die Gegner des neuen Gesetzes stören sich jedoch daran, dass anstelle des Staates private Anbieter diese E-ID herausgeben.

Vor allem in Sachen Datenschutz gebe es viele Fragezeichen, wenn private Unternehmen in den Besitz der persönlichen Daten von Bürgerinnen und Bürger kämen, so die Gegner der Vorlage. Die Befürworter dagegen sehen kein Sicherheitsproblem und weisen zudem darauf hin, dass die E-ID freiwillig ist.

In «Kontrovers» diskutieren SVP-Nationalrat Franz Grüter und Grünen-Kantonsparlamentarierin Rahel Estermann unter der Moderation von Urs Schlatter (mitte).

© PilatusToday

Unter der Leitung von Urs Schlatter diskutieren Franz Grüter, beruflich IT-Unternehmer, und Rahel Estermann, Digitalisierungsforscherin, über das Referendum gegen das Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste in der Sendung «Kontrovers». Abgestimmt wird am 7. März 2021.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. Februar 2021 17:41
aktualisiert: 22. Februar 2021 17:45