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Krebsrisiko

Umstrittener Glanzmacher E171 wird in der Schweiz verboten

15. Mai 2021, 08:01 Uhr
Er ist in über 13'000 Nahrungsmittel vorzufinden und könnte Krebs auslösen, wie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in einer Studie zeigt. Der Farbstoff E171. Lebensmittelhersteller rüsten sich für ein Verbot.
Auch in Mozzarella könnte der Glanzmacher E171 stecken.
© Pixabay

E171 steckt in Backwaren, Mozzarella, Kaugummis, in Suppen und Sossen, aber auch in Zahnpasta. Der Weiss- und Glanzmacher enthält Titandioxid in Form von Nanopartikeln und könnte möglicherweise das Erbgut schädigen, wie Efsa-Forscher herausfanden. Doch abschliessende Beweise für eine toxische Wirkung von E171 habe die Efsa nicht anführen können. Im Vergleich zur 2006-Studie sei man aber zu einem strengeren Schluss gekommen.

Wie die «Luzerner Zeitung» weiss, plant das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) den Farbstoff baldmöglichst als Lebensmittelzusatzstoff zu verbieten. Die EU-Kommission signalisierte bereits, ein Verbot auszusprechen. Lebensmittelhersteller und Detailhändler würden derweil Alternativen suchen. 

Den ganzen Artikel kannst du auf luzernerzeitung.ch lesen.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 15. Mai 2021 07:50
aktualisiert: 15. Mai 2021 08:01