Schweiz

Verdacht auf Wolfsriss – unterwegs mit dem Wildhüter

Reportage

Verdacht auf Wolfsriss – unterwegs mit dem Wildhüter

· Online seit 16.08.2020, 20:41 Uhr
Wenn der Verdacht besteht, dass ein Wolf ein Schaf gerissen hat, kommt der Wildhüter zum Einsatz. Er muss bestimmen und protokollieren, ob tatsächlich ein Wolf am Werk war. Im Beitrag erklärt er, worauf er schaut.
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Meldungen von Wolfsrissen haben sich bei uns in letzter Zeit gehäuft. Meistens sind es Schafe, welche dem Wolf zum Opfer gefallen sind. Bei derartigen Fällen muss ein Wildhüter jeweils die Todesursache des Tiers bestimmen. Betroffen von einem aktuellen Fall, ist ein Luzerner Schafhirte in der Ostschweiz. Auch er hat Besuch vom Wildhüter bekommen.

Quelle: tele1

«Wenn es Wolfsrisse gibt, sind die Schafe oftmals nicht ganz tot, sondern nur verletzt. Vom Tierschutz her muss ich das Tier dann vom Leiden erlösen», sagt Wildhüter Rolf Wildhaber.

Im aktuellen Fall, welchen unser Beitrag zeigt, war laut Wildhaber eindeutig ein Wolf am Werk: Ausschlaggebend seien die tiefen Bissspuren im Fleisch des Schafs. «Das ist klassisch Wolf: brachial. Der Wolf hat dem Tier den ganzen Kehlkopf weggerissen», sagt Wildhaber.

veröffentlicht: 16. August 2020 20:41
aktualisiert: 16. August 2020 20:41
Quelle: Tele 1

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