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Digitalisierung

Zug unterstützt nationales Testinstitut für Cybersicherheit

25. August 2021, 11:04 Uhr
Der Kanton Zug will sich am Aufbau des Nationalen Testinstituts für Cybersicherheit (NTC) mit 7,55 Millionen Franken beteiligen. Dazu kommen 1,4 Millionen Franken für die Schaffung einer zentralen Informations- und Anlaufstelle für KMU.
Der Kanton Zug will in die Sicherheit vor Cyberangriffen investieren. (Themenbild)
© KEYSTONE/DPA/FRANK RUMPENHORST

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsparlament die entsprechenden Kredite, wie er am Mittwoch mitteilte. In der Schweiz fehle heute eine Institution, welche die Sicherheit digitaler Produkte prüfen könne. Das NTC soll Abhilfe schaffen und insbesondere die KMU und damit «das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft stärken».

Die in letzter Zeit stetig steigenden Angriffe aus dem Internet auf Schweizer Unternehmen und Institutionen sowie publik gewordene und grossflächig eingesetzte Spionagesoftware aus dem Ausland zeigen laut dem Zuger Regierungsrat, wie wichtig es für die Bevölkerung und die Wirtschaft ist, in diesem Bereich aktiv zu werden. Pilot-Prüfaufträge hätten den Machbarkeitsnachweis bereits erfolgreich erbracht.

Kernaufgabe des Kompetenzzentrums sei die Prüfung vernetzter Komponenten auf ihre Cybersicherheit. Die Aufträge dafür kommen von Unternehmen aus der Privatwirtschaft, der Verwaltung und anderen Körperschaften wie Hochschulen oder NGO. Mit der Anlauf- und Informationsstelle soll zudem die Widerstandsfähigkeit der KMU gegenüber Angriffen aus dem Cyberspace gefördert werden.

Der Kanton Zug möchte mit der Unterstützung der beiden Cybersecurity-Projekte «den Denk- und Werkplatz Zug noch attraktiver machen», wie sich Finanzdirektor Heinz Tännler in der Mitteilung zitieren lässt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. August 2021 11:04
aktualisiert: 25. August 2021 11:04