Lohnanalyse

Zuger verdienen im schweizweiten Vergleich am meisten

25. Juni 2020, 16:51 Uhr
Das Haushaltseinkommen der Menschen in der Schweiz ist in den vergangenen Jahren gestiegen.
© Keystone
Die Einkommensverteilung der Schweiz für die Jahre 2007 und 2016 zeigt, dass die Einkommen spürbar gestiegen sind. Die Schere zwischen Arm und Reich ist ebenfalls grösser geworden.

In der Schweiz verdienen Erwerbstätige im Schnitt 55'700 Franken pro Jahr. So war es zumindest im Jahr 2016, dem letzten Jahr mit aktuellen Daten der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Das Jahr 2016 dient deshalb der Analyse des Reineinkommens von Schweizer Haushalten, welche die Bank Cler zusammen mit dem Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut BAK erstellte. Im am Donnerstag veröffentlichten Bericht ist zu entnehmen, dass das mittlere Reineinkommen eines durchschnittlichen Haushalts zwischen 2007 und 2016 um 3300 Franken angestiegen ist.

Im Kanton Zug verdient man am meisten

Von den Schweizer Kantonen zeigt gemäss Analyse der Kanton Zug das höchste Durchschnittseinkommen. Am anderen Ende des Rankings steht das Wallis mit den geringsten Einkommen. In den Jahren 2007 bis 2016 hat sich eine leichte Spreizung der Schweizer Einkommen ergeben, vor allem bei den untersten und obersten 10 Prozent der Haushalte. So hätten die unteren 10 Prozent ein Einkommen von 5300 Franken nicht überschritten, während die oberen 10 Prozent ein Jahreseinkommen von mehr als 127'800 Franken hatten. Sie generierten gemäss Bericht 41 Prozent des Gesamteinkommens in der Schweiz. Gemäss der Analyse wurde daher die Ungleichheit der Einkommensverteilung stärker und die Schere zwischen Arm und Reich leicht grösser.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 25. Juni 2020 15:36
aktualisiert: 25. Juni 2020 16:51