«Perspektiven»

Fluch und Segen des «grossen Wortes» Nachhaltigkeit

6. April 2021, 18:56 Uhr
Mediterre SA will «Nachhaltigkeit» in besonderem Masse leben.
© ZVG
Nachhaltigkeit ist ein grosses Wort. Eines, das man immer wieder hört von Unternehmen. Egal ob diese Kleider produzieren, Elektroprodukte oder Lebensmittel. Es ist zum Trend geworden, dass sich die Firmen auf die Fahne geschrieben haben, dass sie nachhaltig sind.

Bei Mediterre SA will man jedoch nicht bloss davon reden, sondern Nachhaltigkeit auch wirklich leben und umsetzen. Das Familienunternehmen ist im Lebensmittelgeschäft tätig. Begonnen hat damals alles mit Olivenölen und Säften.

Nachhaltigkeit wird bei Mediterre so gelebt, dass sie lieber Produkte wie Vanille, Blaubeeren, Kakao oder Oliven selber anbauen lassen, als sie einzukaufen. Denn nur, wenn sie sich vor Ort in den jeweiligen Ländern auch wirklich selber um den Anbau kümmern, könne man sicherstellen, dass die hohen Ansprüche erfüllt werden, so Alexander Kuenzi. Für den Mediterre-Besitzer geht es dabei aber nicht nur um die Rendite. Es geht auch darum, wie die Bauern vor Ort behandelt werden. Wie die Produkte angebaut werden und wie sie dann auch weiterverarbeitet werden.

Seit neuestem setzt Mediterre auch auf die Sparte «Patisserie». Und auch bei den Desserts wird die Nachhaltigkeit nicht aussen vorgelassen. Auch hier steht das Credo «gesünder, reiner und nachhaltiger» über allem. Wie man dies umsetzt und ob man sich tatsächlich immer daranhalten kann, dies zeigt die Sendung Perspektiven.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 6. April 2021 20:02
aktualisiert: 6. April 2021 18:56