Nidwaldner Mountainbikerin

Alessandra Keller: «Habe gezeigt, dass ich schnell bin und meine Form stimmt»

10. Mai 2022, 20:40 Uhr
Sie ist DIE aufstrebende Schweizer Mountainbikerin und fährt im Moment vielen davon: Die 26-jährige Alessandra Keller aus Ennetbürgen. Dass sie in Form ist, hat Keller am vergangenen Sonntag beim Cross-Country-Rennen mit dem guten 5. Platz im süddeutschen Albstadt gezeigt – ihr zweitbestes Weltcup-Resultat bisher. Doch wer ist die Nidwaldnerin? Wir haben sie zu Hause besucht.
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Quelle: Tele 1

Alessandra Keller hat aktuell nicht viel Zeit, um sich auszuruhen. Nach dem Rennen in Deutschland am Sonntag, bei dem sie sogar das Schweizer Aushängeschild Jolanda Neff hinter sich liess, steht bald das nächste Weltcuprennen an. «Zwischen zwei Weltcup-Rennen dreht sich alles nur um Leistung, die man abliefern muss. Deshalb versucht man sich auch maximal gut zu erholen», erzählt Alessandra Keller. Sie sei privilegiert, da sie zwischen zwei Anlässen nach Hause könne, um sich zu erholen. Doch Erholung heisst nicht, dass die Mountainbikerin auf der faulen Haut rumliegt. Ein drei- bis fünfstündiges Training in ihrer Heimat Nidwalden steht noch an – locker und ohne viel Mühe fährt die Mountainbikerin über Stock und Stein.

Dass die 26-Jährige unbeschwert trainieren kann, ist nicht selbstverständlich. Vergangenes Jahr hat sich Keller nämlich am Knie verletzt. Verletzungen gehören zum Spitzensport dazu, sagt Alessandra Keller: «Wenn man mit der Angst vor Verletzungen Velo fährt oder Sport macht, dann ist man beim Spitzensport am falschen Ort.» Während der Zwangspause hat die Nidwaldnerin dann auch gemerkt, dass sie weiterkämpfen und wieder aufs Mountainbike steigen will: «Velofahren ist eine sehr grosse Leidenschaft von mir.»

Selbstbewusstsein ist da

Das nächste Weltcup-Rennen findet am Wochenende in Tschechien statt. Die Vorfreude ist bei Alessandra Keller zu spüren – und auch ihr Selbstbewusstsein. «Ich habe gezeigt, dass ich schnell bin und meine Form stimmt. Eine gewisse Anspannung oder Nervosität ist vorhanden, die soll aber in positive Energie umgewandelt werden.» Sagt sie und fährt davon.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 10. Mai 2022 20:50
aktualisiert: 10. Mai 2022 20:50
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