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Fussball Super League

Effizienter FCL gewinnt auf souveräne Art und Weise

14. Februar 2021, 19:00 Uhr
Der FCL empfing zum Kellerduell die Mannschaft aus Vaduz. Diese Aufgabe lösten die Einheimischen auf souveräne Art und Weise.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: PilatusToday

Wie schon am Mittwoch wechselte Celestini wieder auf einigen Positionen. Jordy Wehrmann, der Neuzuzug aus Rotterdam bekommt bereits drei Tage nach seinem ersten Einsatz für die Luzerner zum Startelfdebut. Wieder dabei von Anfang an sind Captain Schwegler und Pascal Schürpf.

Das Spiel begann wie es zu erwarten war. Luzern mit viel Ballbesitz und Vaduz tief in der eigenen Platzhälfte auf Konter lauernd. Es dauerte bis zur 17. Minute ehe Schürpf aus 16 Meter knapp am Tor vorbei schoss. Nur kurz später kam Vaduz zu einem ersten Eckball. Dass dies eine Spezialität der Liechtensteiner ist, zeigte Simani, welcher nur knapp über das Tor köpfte. Eine weitere solche gefährliche Standartsituation bekamen die Vaduzer in der 24. Minute nach einem Foul von Schulz an der Eckfahne. Der ausgeführte Freistoss wurde jedoch vom Luzerner Schaub abgefangen. Dieser zog mit Schürpf und Sorgic gegen Schmied in den Konter. Schaub spielte Schürpf gekonnt frei, und dieser netzte zum viel umjubelten Führungstreffer ein.

Das Spiel war nun lanciert. Die Gäste versuchten nun auch offensiver aufzutreten. Dies wiederum gab Räume auf den Aussenbahnen. Diese nutzte in der 31. Minute Schürpf aus, und zog in Richtung Grundlinie. Sein Zuspiel fand Schaub auf Höhe Penaltypunkt. Dieser zog zwei Verteidger auf sich und legte gekonnt auf Ugrinic ab, welcher eiskalt zum 2:0 einschob.

Das Spiel war nun nach dem Geschmack der Luzerner, welche den Ball gut zirkulieren liessen. Auch bei Ballbesitz Vaduz pressen die Einheimischen gekonnt und liessen so die Vaduzer Bemühungen im Sande verlaufen.

Luzern bleibt souverän und effizient

Die Gäste suchten gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit mit Emotionen und Kampf den Anschlusstreffer. Diese Sturm und Drangphase überstanden die Luzerner ohne eine gefährliche Aktion zu zulassen. Ihrerseits suchten Sie das Heil im Angriff. In der 60. Minute trat der eingewechselte Emini einen Freistoss aus dem Halbfeld gefühlvoll auf Schürpf, welcher den Ball direkt zu Sorgic stocherte. Der Stürmer liess sich diese Gelegenheit nicht entgehen und versenkten den Ball zum 3:0. Der Sieg schien den Einheimischen nicht mehr zu nehmen zu sein. Das Spiel wurde in der Folge durch viele Wechsel immer wieder unterbrochen. Vaduz hatte zwar mehr Spielanteile in dieser Phase, jedoch ohne gefährliche Aktionen dabei zu kreieren. Die Luzerner ihrerseits versuchten immer wieder offensive Nadelstiche zu setzen. So auch Tasar in 78. Minute mit einem Energieanfall auf der rechten Seite. Er zog in die Mitte und leget links zu Schürpf, dieser spielte zurück auf Tasar, welcher mit einem Weitschuss-Aufsetzter den Pfosten traf. Ndiaye spekulierte wie ein Topskorer und schob ins leere Tor zu, 4:0 ein.

Hochverdient gewinnen die Einheimschen dieses Duell um den letzten Platz. Dabei liessen sie keine nennenswerten Chancen zu und verwerteten ihre Möglichkeiten auf souveräne Art und Weise. Weiter geht’s bereits am Mittwoch gegen den FC St. Gallen.

Telegramm

Luzern - Vaduz 4:0 (2:0)

SR Jaccottet. - Tore: 24. Schürpf (Schaub) 1:0. 31. Ugrinic (Schaub) 2:0. 60. Sorgic (Schürpf) 3:0. 79. Ndiaye (Tasar) 4:0.

Luzern: Müller; Schwegler, Schulz, Burch, Frydek; Grether (46. Ndiaye); Wehrmann (59. Emini), Ugrinic; Schaub, Sorgic (71. Tasar), Schürpf (83. Sidler).

Vaduz: Büchel; Schmied, Schmid, Simani; Dorn, Gasser (46. Djokic), Gajic (83. Prokopic), Lüchinger, Obexer (75. Hug); Cicek (75. Di Giusto); Sutter (61. Coulibaly).

Bemerkungen: Luzern ohne Knezevic (gesperrt), Lucas, Binous, Ndenge und Alabi (alle verletzt). Vaduz ohne Wieser (verletzt). Verwarnungen: 15. Simani (Foul), 35. Grether (Foul), 51. Frydek (Foul), 55. Schwegler (Foul), 73. Schmied (Foul), 92. Coulibaly (Foul).

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 14. Februar 2021 15:55
aktualisiert: 14. Februar 2021 19:00