1:0 gegen Genf

EVZ macht den ersten Schritt – «Leo war heute der Schlüssel»

Tobias Hotz, 4. Mai 2021, 14:40 Uhr
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Quelle: PilatusToday

Die Zuger waren gegen Sevette-Genf über grosse Strecken das überlegene und vor allem cleverere Team. Dennoch verdankt der EVZ den Sieg im ersten Playoff-Finalspiel seinem Leonardo Genoni, der einige Hochkaräter abwehren muss. Grégory Hofmann sorgte für den einzigen Treffer.

Souverän zog der HC Genève-Servette gegen die ZSC Lions in den Playoff-Final ein. Bei Servettes Durchmarsch in den Final brillierte vor allem ihr ausländisches Personal. Sie machten aus dem Qualifikations-Sechsten einen validen Meisterkandidaten. Eines der vier ausländischen “Asse” musste Servette unfreiwillig bereits vor der ersten Finalpartie spielen. Linus Omark, in der Saison 2012/13 noch Liga-Topscorer im Dress des EVZ, fehlte den Genfern krankheitshalber. Ein herber Schlag für die Genfer Offensive.

Die Abwesenheit des Schweden war dem Genfer Spiel deutlich anzumerken. Servette brachte Zugs Schlussmann Leonardo Genoni kaum ins Schwitzen. Das Prunkstück der “Grenats” ist aber ohnehin ihre Defensive und diese wusste in den ersten 20 Minuten zu brillieren. Selbst eine fast zweiminütige Doppelte-Unterzahlsituation brachte die Genfer Defensive um Verteidigungsminister Henrik Tömmernes nicht in Verlegenheit.

Hofmann belohnt Zuger Geduld

Die Zuger waren zwar die meiste Zeit in Scheibenbesitz, doch viel mehr als einen Pfostenschuss in der 17. Minute durch EVZ-Captain Raphael Diaz spielte sich die Zuger Offensive nicht heraus. Zu kompakt standen die Genfer. Doch die Zuger blieben geduldig. Immer wieder schnürten sie die Genfer in deren Zone ein und suchten die Lücke. Gefunden hat sie schlussendlich Grégory Hoffmann, und zwar zwischen den Schonern von Servette-Goalie Daniel Manzato. Nach 21 Sekunden im zweiten Drittel traf der Zuger Stürmer im Fallen.

Genoni führt Zug zum Sieg

Auch die Zuger Defensive konnte in diesem ersten Finalspiel überzeugen. Im Mitteldrittel überstand der EVZ zwei Unterzahlsituationen. Wieder einmal zeigt sich Justin Abdelkader für eine der Strafen verantwortlich. So gut das Zuger Boxplay war, so schlecht war das Zuger Powerplay. Im dritten Drittel verpasste es der EVZ nach einer Strafe gegen Genfs Simon Le Coultre den Sack zuzumachen. Genau dieser Le Coultre stürmte direkt von der Strafbank auf Leonardo Genoni los. Der Zuger Matchwinner (38 Paraden) blieb ruhig und vereitelte die Genfer Grosschance.

Die Partie blieb bis zum Schluss spannend. Sowohl das Zuger 2:0 als auch der Genfer Ausgleich lagen in der Luft. Dann spätestens fünf Minuten vor Schluss lösten die Genfer ihre defensiven Fesseln, doch beim EVZ stand auch nach 60 gespielten Minuten die Null.

So begrüssten die EVZ-Fans vor der Partie ihre Mannschaft vor der Bossard Arena:

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Serie wird umkämpft bleiben

Den Siegern gelingt ein wichtiger Sieg zum Auftakt. In der verkürzten Best-of-5-Serie ist dieser Auftaktsieg umso wichtiger. Die Zuger fahren mit Selbstvertrauen und Führung im Rücken am Mittwoch nach Genf. Sicher ist aber auch, dass diese Niederlage die Genfer nicht aus der Bahn werfen wird. Zu ausgeglichen war die erste Partie. PilatusToday und Radio Pilatus berichten wieder live.

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 3. Mai 2021 19:38
aktualisiert: 4. Mai 2021 14:40