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Der EV Zug bezwingt den Tabellenleader Genf-Servette auswärts mit 4:2

1. Dezember 2022, 22:25 Uhr
Nach zwei Heimniederlagen und zwei vor allem defensiv ungenügenden Leistungen gegen die ZSC Lions (4:6) und Lugano (1:4) gastiert der EVZ am Donnerstag bei der Mannschaft, die zurzeit die Liga dominiert und mit Abstand am meisten Tore erzielt: Genf-Servette.

Quelle: MySports

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Die Partie startete eher etwas gemächlich. Während die Zuger keinen frühen Gegentreffer kassieren wollten, verpassten es die Genfer trotz vielem Scheibenbesitz eine Topchance herauszuspielen. Martschini und Miranda haben in den Startminuten je eine gute Chance auf den Führungstreffer, es blieb jedoch beim 0:0.

Danach erhöhten die Genfer zwar den Druck stetig, die Zuger Abwehr stand jedoch grundsolide, auch wenn vermehrt per Icing für Entlastung gesorgt werden musste. Kurz vor Drittelsende prüfte Pouliot Schlussmann Genoni erneut. Der Stürmer lenkte kurz vor dem Tor einen scharfen Flachpass von Törmmernes ab. Genoni konnte das Unentschieden mit einer sensationellen Parade wahren. So endeten die ersten 20. Minuten eher unspektakulär mit 0:0.

Je ein Tor auf beiden Seiten im zweiten Drittel

Das Mitteldrittel startete sehr ausgeglichen. Die beiden Mannschaften kamen aktiver aus der Kabine heraus und versuchten die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Die Torhüter Mayer und Genoni waren immer wieder gefordert, behielten ihre jeweilige Mannschaft jedoch durch viel Stabilität und tollen Paraden in der Partie.

In der 30. Minute kamen die Hausherren zu ihrem zweiten Powerplay des Abends und konnten dies sogleich entsprechend ausnützen. Linus Omark erhielt nach einem Angriff über die linke Seite die Scheibe hinter dem Zuger Tor. Dort behielt der Schwede die Ruhe und die Übersicht, um den Puck ideal zum aufgerückten Teemu Harikainen zu spielen. Diese kam am linken Pfosten aus nächster Nähe zum Abschluss und brachte die Scheibe an Torhüter Genoni vorbei.

Danach wurden die Zuger zwischenzeitlich etwas überfahren von den Genfer, konnten sich allerdings erneut stabilisieren. Die Mannschaft von Dan Tangnes wurde zum Drittelsende immer besser und so gelang kurz vor Schluss sogar der Ausgleichstreffer zum 1:1. Die Genfer waren mit dem Kopf bereit in der Kabine, als Robert Mayer die Scheibe nach einem satten Schuss von der rechten Seite zur Mitte abprallen lies. Von allen Spielern vor dem Tor reagierte Sven Senteler am schnellsten und versank so den Puck im Heimtor.

Aktives Schlussdrittel

Das Schlussdrittel startete ebenfalls äusserst torreich. Die Gäste schockten die Hausherren mit einem Doppelschlag in der 44. und 46. Minute. Nach Simion konnte sich nur wenige Minuten später auch Herzog als Torschütze eintragen lassen. Die Hausherren waren nach dem ersten Führungstreffer sichtlich angeschlagen und die Quittung dafür kam postwendend.

In der 48. Minute konnte Hartikainen seine Mannschaft mit seinem zweiten Powerplaytreffer des Abends allerdings wieder ins Spiel zurückbringen. Er setzte sich stark über die rechte Seite durch und versenkte den Puck gekonnt.

Danach erhöhte das Heimteam den Druck stetig, doch die Zuger Abwehr konnte Stand halten. Die stabile Verteidigungsarbeit vom Startdrittel wurden auch für die letzten Spielminuten konsequent abgerufen. Der Genève-Servette HC fand keinen Weg mehr an Schlussmann Genoni vorbei und so konnte Kreis in der 60. Minute, mit seinem Schuss ins leere Tor, die Partie definitiv entscheiden.

Die Zuger werden für eine gute Leistung sowohl in der Offensive als auch in der Defensive belohnt und gehen verdient als Sieger vom Eis. Auf der anderen Seite war der Leader erneut Erfolgsmüde und konnte nicht die nötige Intensität ins Spiel bringen, um hier zu gewinnen.

Hier gibts den Ticker zum Nachlesen:

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. Dezember 2022 19:45
aktualisiert: 1. Dezember 2022 22:25