Champions Hockey League

Zug mit Kantersieg bei RB München

16. November 2022, 07:29 Uhr
Der EV Zug präsentiert sich in der Champions Hockey League weiterhin makellos und deklassiert im Achtelfinal-Hinspiel den einstigen Angstgegner RB München auswärts mit 5:1.
Peter Cehlarik war Doppeltorschütze bei Zugs Kantersieg in München.
© KEYSTONE/JUERGEN STAIGER
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Zug brillierte bei RB München mit einem starken Startdrittel. Innerhalb von 25 Sekunden legten die Zentralschweizer durch einen Doppelschlag von Brian O'Neill und Dario Simion bis zur 8. Minute ein 2:0 vor. Doppeltorschütze Peter Cehlarik und Sven Senteler erhöhten bereits bis zur 28. Minute auf 5:0.

Bereits zweimal waren die Zuger in der Geschichte der Champions Hockey League an RB München am Weiterkommen gescheitert. Im Vorjahr wegen einer abschliessenden 1:6-Heimniederlage im letzten Gruppenspiel, 2018 wegen einer 0:2-Niederlage im Achtelfinal-Rückspiel ebenfalls vor eigenem Publikum.

Spiele der weiteren Schweizer Teams

Gut ist die Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche auch für Fribourg-Gottéron nach dem 1:1 im finnischen Mikkeli. Für Fribourg-Gottéron erzielte der amerikanische Verteidiger Ryan Gunderson bei Jukurit Mikkeli den verdienten 1:1-Ausgleichstreffer (24.) zum Endstand. Gottéron war etwas zu passiv in die Partie gegangen und lag nach dem Startdrittel mit 0:1 zurück. Die Gäste bekundeten vor allem mit dem aktiven Boxplay des aktuellen Tabellen-Elften der finnischen Meisterschaft etwelche Mühe. Auch deshalb verpasste das Team von Christian Dubé den möglich gewesenen Auswärtssieg.

Davos verlor das Hinspiel gegen Tappara Tampere vor eigenem Publikum dagegen mit 0:1. Tappara Tampere, für das sich der aktuelle ZSC-Trainer Rikard Grönborg ab der kommenden Saison verpflichtet hat, erzielte in Davos das einzige Tor der Partie in Unterzahl. Petteri Puhakka war in der 33. Minute erfolgreich. Davos blieb trotz einer ausgeprägten Druckphase im Finish der Ausgleich verwehrt.

ZSC Lions gegen Skelleftea

Am Mittwoch stehen noch die ZSC Lions als vierter und letzter Schweizer Vertreter in seinem Achtelfinal-Hinspiel im Einsatz. Der Playoff-Finalist der letzten Saison tritt beim schwedischen Spitzenteam Skelleftea an.

Die Tordifferenz aus Hin- und Rückspiel entscheidet in der K.o.-Phase der Champions Hockey League über das jeweilige Weiterkommen innerhalb der regulären Spielzeit. Im Falle eines Gleichstandes kommt es zu einer maximal zehnminütigen Verlängerung und danach zu einem Penaltyschiessen.

Telegramme

RB München - Zug 1:5 (0:3, 0:2, 1:0)

4283 Zuschauer. - SR Sindel/Dalton (CZE/GBR), Römer/Schwenk. - Tore: 7. O'Neill (Ausschluss Varejcka) 0:1. 8. Simion (Kreis, Hofmann) 0:2. 14. Cehlarik (O'Neill) 0:3. 23. Senteler (Zehnder) 0:4. 28. Cehlarik (Martschini, O'Neill) 0:5. 45. Varejcka (Schütz, Boyle) 1:5. - Strafen: je 3mal 2 Minuten.

Jukurit Mikkeli - Fribourg-Gottéron 1:1 (1:0, 0:1, 0:0)

2331 Zuschauer. - SR Nord/Persson (SWE/SWE), Hautamäki/Nikolainen. - Tore: 12. Aaltonen 1:0. 24. Gunderson (Sprunger, Kuokkanen) 1:1. - Tore: - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Jukurit Helsinki, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.

Davos - Tappara Tampere 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

1389 Zuschauer. - SR Linde/Moschen (GER/ITA), Obwegeser/Fuchs. - Tor: 33. Puhakka (Ausschluss Ojamäki!) 0:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Tappara Tampere.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. November 2022 22:36
aktualisiert: 16. November 2022 07:29