Vor dem Spiel gegen Vaduz

Das erwartet der FCL-Trainer von seinem Team

23. Februar 2021, 13:18 Uhr
Im letzten Duell siegte der FCL gegen Vaduz mit 4:0.
© KEYSTONE/URS FLUEELER
FCL-Trainer Fabio Celestini will sich vor dem Nachtragsspiel morgen Mittwoch gegen Vaduz nicht allzu fest auf den Gegner konzentrieren. Viel wichtiger scheint es ihm zu sein, Fehler im eigenen Team abzustellen. Die drei Punkte vom Wochenende gegen Lugano seien zwar wichtig, die Energie, die der FCL dafür aufgewendet hat, jedoch zu viel.

«Wir dürfen nicht zulassen, dass der Gegner mit seiner ersten Aktion das erste Gegentor erzielt», sagt Celestini bestimmt. Bereits in der zehnten Minute ist der FCL am Sonntag im Tessin mit 0:1 in Rückstand geraten. Die Luzerner mussten danach viel Aufwand betreiben, um das Spiel schlussendlich, in der 88. Minute, mit 3:2 für sich zu entscheiden. Der Trainer ist überzeugt, dass mit weniger Eigenfehler mehr Energie für eigene Aktionen drin liegen. In jedem Spiel einem Rückstand hinterher zu rennen und danach noch mehr Tore zu schiessen als der Gegner liege von der Kraft her nicht drin.

Aber wie sieht’s beim FCL allgemein aus mit dem Energielevel? Immerhin haben die Luzerner in diesem Monat bereits sechs Spiele absolviert, am Mittwoch folgt Spiel Nummer sieben. Dem FCL scheinen die intensiven Wochen bis jetzt aber nichts auszumachen. Im Gegenteil. Immerhin hat er in diesem Kalenderjahr mit zehn Zählern, neben YB und Vaduz, am meisten Punkte gesammelt.

Wundertüte Super League, Wundertüte FCL

Diese Saison ist und bleibt eine Wundertüte. Abgesehen von den Young Boys, die stolze 18 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Basel haben, spielen immer noch neun Teams um die Europäischen Plätze – gleichzeitig aber auch um den Abstieg. «Spielen wir um den Abstieg, oder um Europa? Wir wissen es nicht», muss Fabio Celestini hilflos zugeben.

Schritt für Schritt soll es für den FCL mit der Punktejagd nach vorne gehen. «Holen wir gegen Vaduz drei Punkte, sind wir auf Rang sechs, verlieren wir, beträgt der Abstand zum Abstiegsplatz nur zwei Punkte», fügt der Trainer an. Immerhin kann die Tabelle nach dem letzten Nachtragsspiel Morgen wieder anständig gelesen werden. Alle Teams haben dann zum ersten Mal seit der Winterpause wieder die gleiche Anzahl Spiele absolviert, nämlich 21.

Anpfiff zwischen dem FC Vaduz und dem FC Luzern ist morgen Mittwoch, um 18.15 Uhr. Der FCL muss dabei auf den gesperrten Filip Ugrinic verzichten.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 23. Februar 2021 11:45
aktualisiert: 23. Februar 2021 13:18