FCL

Das Tourbillon? Schwieriges Pflaster für den FC Luzern

Philipp Breit, 1. Juli 2020, 17:44 Uhr
FCL-Spieler Marvin Schulz setzt zum Tackling gegen Sions Bastien Toma an.
Ein FCL-Sieg im Tourbillon? Zuletzt Mangelware. Vor über drei Jahren nahmen die Luzerner zuletzt drei Punkte aus dem Wallis mit nach Hause. Am Donnerstag soll dieser «Auswärtsfluch» nun beendet werden.

«Sion ist unberechenbar, da weiss man nie was kommt». Auch FCL-Verteidiger Stefan Knezevic weiss, dass es im Wallis erfahrungsgemäss unangenehm ist. Aber: «Sion hat zwar spielerisch starke Einzelspieler, aber sie sind im Moment nicht wirklich ein Team», macht Knezevic eine vermeintliche Schwäche der Walliser aus.

Die Frage ist erlaubt: Welches FCL-Gesicht sehen wir am Donnerstag gegen Sion? Seit Wiederbeginn der Liga gab es einen Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden. Insbesondere die zweite Halbzeit in Lugano und die erste gegen Servette waren nicht wirklich das Gelbe vom Ei aus FCL-Sicht. «Wir haben Defensiv nicht gut gespielt und zu viele Tore erhalten», spricht Fabio Celestini die aktuelle Problematik an. «Das müssen wir gegen Sion unbedingt wieder abstellen und uns auf unsere Prinzipien konzentrieren. »

Es ist nun die zweite englische Woche für die Clubs. Da darf die Müdigkeit eigentlich noch keine Rolle spielen. «Die Beine sind schon schwer nach den Spielen», gibt Stefan Knezevic zu. Aber auf diesem Niveau sei Jammern nicht drin, schliesslich sei es für alle gleich. Jammern scheint auch für Fabio Celestini ein Fremdwort zu sein. Anders als vorherige FCL-Trainer versteckt er sich nicht hinter der Ausrede der grossen Belastung. «Es ist hart, für alle. Unser Weg führt uns jetzt auf den Pilatus». Was Celestini damit meint ist klar: Der Weg, welcher vor dem FCL liegt, wird kein einfacher sein. Aber zu bewältigen ist er allemal. Und besonders wichtig: Der Weg soll nach oben führen!

Zunächst führt der Weg für den FCL aber nicht auf den Pilatus, sondern ins Wallis. Sicherlich nicht mit dabei sind die Langzeitverletzten Christian Schwegler, Tsiy Ndenge und Ashvin Balaruban. Doch auch andere Spieler lassen Fabio Celestinis Stirn in Sorgenfalten aufblitzen. Fraglich sind gleich fünf Spieler: Marco Bürki, Otar Kakabadze, Pascal Schürpf, Blessing Eleke und Idriz Voca. Sie alle haben zwar mit der Mannschaft trainiert, ein möglicher Einsatz ist jedoch offen.

Anpfiff zwischen Sion und Luzern ist am Donnerstag um 20.30 Uhr. Radio Pilatus überträgt das Spiel live.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. Juli 2020 17:44
aktualisiert: 1. Juli 2020 17:44