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Cup-Kracher

Dejan Sorgic will sich gegen Buochs aus der Krise ballern

16. September 2021, 17:57 Uhr
Wenn ein Stürmer mehr Gelbe Karten kassiert als Tore schiesst, dann kann etwas nicht stimmen. Genau so ist aktuell aber die Ausgangslage für FCL-Captain Dejan Sorgic. Im Cup-Kracher gegen Buochs am Samstag will er die Krise endlich überwinden.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Tele 1

Die Szene aus dem letzten Meisterschaftsspiel gegen GC hat Dejan Sorgic wohl immer noch im Kopf. Mutterseelenallein kommt er vor dem GC-Tor zum Kopfball – vergibt die Chance aber mehr als kläglich, bringt den Ball nicht einmal aufs Tor. Es passt zur aktuellen Situation des FCL-Captains. Nach fünf Super League Einsätzen in dieser Saison stehen in seiner Statistik eine Gelbe Karte und null Tore.

«Es bleibt nichts anderes übrig, als jeden Tag daran zu arbeiten. Vor allem im Training, Selbstvertrauen vor dem Tor zu holen», sagt Dejan Sorgic. Solche Situationen habe er auch schon gehabt in seiner Karriere. Das Rezept, um wieder auf Kurs zu kommen? «Es braucht das berühmte eine Tor, den Dosenöffner sozusagen», zeigt sich Sorgic entspannt.

Befreiungsschlag gegen Buochs – für die ganze Mannschaft

Es ist aber nicht nur der FCL-Captain, der aktuell zu beissen hat. Die ganze Mannschaft ist nicht wirklich auf der der Höhe. «Wir hadern im Moment zu viel. Wir hadern zu viel mit unseren Fehlern. Sei es eine vergebene Torchance nach einem Fehlpass oder einem Fehlpass des Mitspielers». Es brauche deshalb ein Aufraffen und mehr positive Energie.

Am Samstag muss der FCL im Cup nun gegen den SC Buochs (1. Liga) ran. Ein Unterklassiger, um sich wieder fit für die Meisterschaft zu schiessen. Eigentlich. Spätestens der knappe 1:0-Sieg im ersten Cup-Spiel der Saison gegen das unterklassige Cham hat aber einmal mehr gezeigt, dass Cup-Spiele kein Zeitvertreib für die Super League-Clubs sind. Sorgics Aussage zum Spiel entsprechend: «Es wird kein einfaches Spiel. Aber auch in diesem Spiel können wir uns Selbstvertrauen erarbeiten und das ist das, was wir wollen».

Der FCL ist sich um seine prekäre Lage im Klaren, versichert Sorgic. Die Einstellung stimme. Es werde hart trainiert. Er selbst habe diese Woche so viel trainiert und aufs Tor geschossen wie wohl schon lange nicht mehr. Und das Wichtigste: Im Training trifft er das Tor!

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 16. September 2021 17:36
aktualisiert: 16. September 2021 17:57