Sion 1:2 FCL

Der FC Luzern gewinnt in Sion mit 2:1

12. Dezember 2020, 20:34 Uhr
Luzerns Louis Schaub kämpft gegen Sions Dennis Iapichino.
© KEYSTONE/Alexandra Wey
Mit der Wut im Bauch spielt es sich für den FC Luzern erfahrungsgemäss besser. Und die ist nach der Niederlage gegen YB besonders gross. Ob der FCL diese Wut in Punkte ummünzen kann? Zuhause konnte der FCL gegen Sion vor 10 Tagen immerhin einen Sieg verbuchen.

Lange war nicht klar, ob das Spiel überhaupt stattfinden kann. Es schneite wie verrückt in Sion und das Spielfeld war in eine weisse Decke gehüllt. Doch: Maschinen und Menschen räumten den Schnee vom Feld und der Anpfiff ertönt eine halbe Stunde später als geplant.

So verschneit sah es im Tourbillon am Nachmittag aus:

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Quelle: PilatusToday

Der FC Luzern startete nicht schlecht in die Partie gegen Sion: Schon in der dritten Minute gab es durch Yvan Alounga eine klare Torchance. Filip Ugrinić schickte auf der rechten Seite Yvan Alounga steil. Der neu in die Elf gerückte Angreifer scheitert mit seinem Flachschuss aus leicht spitzem Winkel gerade noch an Timothy Fayulu,

Wenig später wird es auch vor dem Tor der Luzerner gefährlich: Itaitinga zog von der Strafraumkante ab und visiert das linke Winkeleck an. Marius Müller musste sich ganz lang machen, um zum Corner zu klären.

Führungstreffer von Sion in der zweiten Halbzeit

Bis zur zweiten Halbzeit passierte dann aber nicht mehr viel. Nach Chancen stand es 2:1 für Luzern, Alounga und Sorgić auf der einen sowie Itaitinga auf der anderen Seite verbuchten die einzigen nennenswerten Abschlüsse. Ansonsten neutralisierten sich die Teams weitgehend im Mittelfeld des schwer zu bespielenden Rasens.

Kurz nach der zweiten Halbzeit aber schaffte Sion den Führungstreffer. Anto Grgic schlägt einen Corner und findet den zentral postierten Jan Bamert, der aus kurzer Distanz geschickt in das lange Eck weiterleitet. Fabio Celestini reagierte umgehend und bringt Ibrahima N'Diaye für den jungen Yvan Alounga. Ein Wechsel, der das Team wieder in Fahrt brachte.

Ausgleichstreffer beflügelt Luzerner

In der 72. Minute gelang dem FC Luzern dann der Ausgleichstreffer: N’Diaye brachte nach seiner Einwechslung tatsächlich neuen Schwung, setzte sich auf der rechten Strafraumseite durch und brachte eine weite Flanke auf den am zweiten Pfosten lauernden Pascal Schürpf. Mit seinem Abschluss im Fallen blieb der gebürtige Basler noch an Timothy Fayulu hängen, doch Dejan Sorgic verwertete den Abstauber.

Das Tor schien die Luzerner zu beflügeln: Nach etlichen grossen Chancen landete der Ball dann im Tor. Varol Tasar gelang der Treffer. Einen Einwurf von rechts köpfte Ayoub Abdellaoui in den Rückraum, von wo Varol Tasar eine stramme Direktabnahme im linken Winkeleck platzierte.

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. Dezember 2020 18:40
aktualisiert: 12. Dezember 2020 20:34