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FCB-FCL 4:1

Der FC Luzern verliert auswärts gegen Basel

17. März 2021, 11:07 Uhr
«Arbeiten, nicht weinen, kämpfen und gewinnen», so hatte Fabio Celestini die Devise für das Spiel vorgegeben. Leider für den FCL nach langer Zeit wieder einmal ohne Erfolg. Die Luzerner verpassten ein erneutes Comeback und verloren gegen den FC Basel nach einem verrückten Spiel mit 4:1.
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Quelle: PilatusToday

Beide Teams starteten ambitioniert in die Partie und tasteten sich in den ersten zehn Minuten zunehmend Richtung gegnerisches Tor vor. Der FC Basel machte zu Beginn den etwas gefährlicheren Eindruck und kam in der 10. Minute nach einer Flanke auf Cabral zu einem ersten gefährlichen Torabschluss. Dessen Hackentrick segelte allerdings knapp am Tor von Marius Müller vorbei. Praktisch im Gegenzug setzte Stefan Knezevic  nach einer Ecke seinen Kopfball nur knapp über das Tor.

Beide Teams erarbeiten sich gute Chancen

In der Folge plätscherte das Spiel etwas vor sich hin und trotzdem wurde es nach Ballverlusten, schnellen Angriffen oder auch nach Eckbällen plötzlich immer wieder ganz gefährlich. Ibrahima Ndiaye verpasste in der 22. Minute eine Riesenchance, als er nach einer flachen Hereingabe von Martin Frydek den Ball nicht richtig traf. Und dennoch brauchte es ein starker Reflex von FCB-Goalie Lindern um die Führung der Luzerner zu verhindern. Auf der anderen Seite setzten auch die Basler den FCL mit schnellen Kontern über Cabral und Weitschüssen von Kasami immer wieder unter Druck.

Bei den Luzernern liess in dieser Phase vor allem die Genauigkeit und die Konsequenz zu wünschen übrig, mit fatalen Folgen in der 33. Minute. Ndiaye stellte sich im 1:1 gegen Raoul Petretta ganz schlecht an. Dieser zog von halblinks mutterseelenalleine auf Marius Müller zu und schoss den Ball aus zweieinhalb Metern am FCL-Goalie vorbei ins Tor. Einmal mehr lag der FCL also im Rückstand. Nur mit ganz viel Glück verdoppelte sich dieser in der 36. Minute nicht, als ein Tor von Darian Males nach Offside aberkannt wurde. Und so gingen die ersten 45 Minuten mit einer Ein-Tore-Führung für den FCB zu Ende.

Ausgleich und Einbahnfussball nach der Pause

Die erste brandheisse Aktion nach der Pause gehörte dem Heimteam. Cabral konnte in der 54. Minute alleine auf Marius Müller losziehen, zog im eins gegen eins dank einer tollen Parade vom Luzerner Torhüter allerdings den Kürzeren. Wer solche Chancen auslässt, der läuft Gefahr bestraft zu werden. Und es sollte nicht lange dauern. Praktisch im Gegenzug zog Martin Frydek auf der linken Seite Richtung Strafraum, dessen scharfe Hereingabe verpasste Freund und Feind, bis als letzter Louis Schaub zum Zug kam und den Ball freistehend im Basler Tor versenkte. Es war der Startpunkt eines rund 15-minütigen Luzerner Angriffsfuriosos. Praktisch Im Minutentakt rollte die Luzerner Maschinerie Richtung Basler Tor. Der FCL erarbeitete sich  Grosschance um Grosschance, vergab diese allerdings allesamt, teils fahrlässig.

Basel erzielt die Führung und setzt sich ab

Der FC Basel war in diesen Minuten komplett überfordert und es schien als wussten sie nicht, wie ihnen geschah. Ihre einzige Hoffnung lag in einem erfolgreichen Konter. Ein solcher wurde in der 74. Minute lanciert. Die Luzerner liessen in ihrem Vorwärtsdrang zu viele Lücken und plötzlich ging es schnell. Kasami zu Petretta, dieser auf den in der Mitte wartenden Fabian Frei, Tor! Nach all den verpassten Chancen war dies für die Luzerner ein Schlag ins Gesicht. Und einer, auf welchen sie nach all ihren Comebacks in den letzten Wochen nicht mehr reagieren konnten.

Sie warfen zwar noch einmal alles nach vorne, doch die Luft war zunehmend draussen und es fehlte in den entscheidenden Momenten an Entschlossenheit und Genauigkeit. Der FCB machte es besser und Zhegrova und Durrer erhöhten den Spielstand in den letzten zehn Minuten sogar noch auf ein 4:1.

Ein zu hohes Resultat und eines, welches aufgrund der vielen verpassten Chancen des FCL schmerzt. Nun heisst es ab in die «Ferien». Oder so ähnlich. Auf jeden Fall hat der FCL das erste Mal seit Anfang Februar eine Pause von einer Woche zu gut, bevor die Meisterschaft am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den FC Sion weitergeht.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 13. März 2021 20:07
aktualisiert: 17. März 2021 11:07