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Nachfolge-Karussell

Diese Trainer könnten Fabio Celestini beim FC Luzern beerben

Marcel Jambé, 23. November 2021, 13:40 Uhr
Nach der Freistellung von Fabio Celestini stellt sich die Frage: Wer wird neuer Trainer beim FC Luzern? Wir haben eine Auswahl von potenziellen Trainern zusammengestellt – auch von nicht ganz ernst gemeinten Wunschkandidaten.

Alex Frei

Der 42-jährige Basler hat sich erst kürzlich vom FC Wil getrennt und ist daher wieder auf dem Markt. Auch hat er eine FCL-Vergangenheit als Spieler und Sportchef. Seit seiner letzten Tätigkeit beim FCL hat Frei einige Jahre Erfahrungen als Trainer gesammelt und ist daher reifer als vor sieben Jahren, als er den Hut genommen hatte.

Bruno Berner

Er leistete beim SC Kriens hervorragende Arbeit. In der Saison 2017/2018 führte er den SCK in die Challenge League zurück. Nach der letzten Saison verliess Berner den Verein und wechselte zum Schweizerischen Fussballverband, wo er die U19-Nati übernahm. Dass er den Schweizer Nachwuchskickern nach so kurzer Zeit bereits wieder den Rücken kehrt, ist eher unwahrscheinlich. Oder doch nicht?

Michel Renggli

Auch der 41-jährige Luzerner ist kein Unbekannter beim FCL. Im Gegenteil: Er war sechs Jahre Spieler in der Zentralschweiz. Interimistisch übernahm Renggli vor einem Monat den SC Kriens, nachdem Trainer Davide Morandi gespickt wurde. Mittlerweile steht er wieder beim FC Luzern als Trainer des U18-Teams an der Seitenlinie. Die UEFA-Pro-Trainerlizenz fehlt Renggli allerdings noch, diese dürfte er frühestens im nächsten Sommer besitzen.

Raphael Wicky

Frei auf dem Markt ist auch Ex-Nati-Spieler Raphael Wicky. Zuletzt war er Trainer von Chicago Fire in den USA, bis er Ende September gehen musste. Zuvor war er unter anderem Trainer beim FC Basel. Allerdings sagte Wicky vor einem Monat in einem Interview, dass er nicht sofort wieder ins Trainerbusiness einsteigen wird. Ob er für den FCL eine Ausnahme macht?

Marc Schneider

Der gebürtige Thuner war einerseits Spieler, anderseits auch Trainer beim FC Thun. Im Oktober 2020 verliess er nach drei Jahren den Verein. Aktuell ist Schneider beim belgischen Zweitligisten Waasland-Beveren engagiert. Dem 41-Jährigen wird nachgesagt, dass er ein äusserst umgänglicher und offener Mensch sei – ideale Voraussetzungen, um den FCL zu trainieren?

Bernard Challandes

Der Welsche hat im Gegensatz zu den anderen Anwärtern am meisten Trainererfahrung – insgesamt 44 Jahre. Dementsprechend kann der 70-Jährige auch mit mehr Erfolgen brillieren. Er stand 2003 mit der Schweizer U21-Nati im EM-Halbfinal, wurde 2008 mit dem FC Zürich Schweizer Meister und führte die kosovarische Nati beinahe an die EM 2020. Trotzdem wurde er im vergangenen Oktober entlassen. Heuert er nun beim FCL an?

Maurizio Jacobacci

Es würde nicht einer gewissen Ironie entbehren, wenn Jacobacci auf Celestini folgen würde. Er war es nämlich, der aus dem FC Lugano ein respektables Super-League-Team formte. Das Team, das Celestini nun den Job kostete. Der 58-Jährige ist seit diesem Juni Trainer von Grenoble in der Ligue 2. Doch wie lange noch?

Natürlich haben wir auch mögliche Anwärter, die der FC Luzern sehr gut gebrauchen könnte, jedoch kaum wird verpflichten können:

Zinedine Zidane

Der französische Weltmeister ist aktuell ohne Verein, was schon mal gute Voraussetzungen sind. Bis im Sommer war er mehrere Jahre Trainer bei Real Madrid, gewann die Champions League und wurde 2017 als FIFA-Trainer des Jahres ausgezeichnet. Jedoch ist er für Luzern zu teuer, dass er ernsthaft in Frage kommen würde – leider.

Ole Gunnar Solskjaer

Er ist nur einen Tag länger arbeitslos als Fabio Celestini. Auch beim Norweger war die sportliche Leistung seines Teams der Grund für die Freistellung. Bis zu seiner Freistellung am Sonntag war er drei Jahre Trainer von Manchester United. Vielleicht braucht Solskjaer nun wieder ein Erfolgserlebnis – zum Beispiel, indem er die Luzerner zurück an die Spitze führt. Zu schön, um wahr zu sein.

Lucien Favre

Seine letzten Erfolge als Trainer feierte der Schweizer bei Borussia Dortmund, als sein Team 2019 Supercupsieger wurde. Auch in der Schweiz wurde er als Coach zwei Mal Cupsieger und zwei Mal Schweizer Meister. Dass Favre neuer FCL-Trainer wird, wird wohl ein Traum bleiben. Sein Fokus dürfte noch immer im Ausland liegen.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 23. November 2021 12:15
aktualisiert: 23. November 2021 13:40