Flutlichtspiel am Donnerstag

FCL mit ausgedünntem Kader aber viel Selbstvertrauen gegen Lausanne-Ouchy

· Online seit 01.02.2024, 05:39 Uhr
Der FCL spielt am Donnerstagabend das dritte Pflichtspiel im Jahr 2024. Nach dem spektakulären Erfolg am vergangenen Sonntag wollen die Luzerner den positiven Schwung gegen Lausanne-Ouchy mitnehmen. Allerdings: Die Blauweissen müssen auf wichtige Spieler verzichten.
Anzeige

Der 2:1-Sieg gegen Lausanne-Sport hallt nach. Im positiven Sinne. Es war eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Nach der frühen roten Karte (6. Minute) gegen Beloko und dem ebenfalls frühen Penalty-Gegentreffer (20. Minute) kämpfte sich der FC Luzern spektakulär ins Spiel zurück. Pius Dorn und Severin Ottiger liessen durch ihre Tore die Luzerner Allmend beben. Der Heimspielauftakt ins Fussballjahr 2024 – trotz starkem Gegenwind und vielen Widerständen – mit viel Herz und Leidenschaft ist er dennoch geglückt.

Über 80 Minuten mit einem Mann weniger und doch gewonnen. «Das kann schon eine Signalwirkung haben und Energie freisetzen», sagt Mario Frick am Mittwochmittag an der Medienkonferenz. «Vor allem, weil wir in den letzten 20 Minuten das Spiel eigentlich dominiert haben und gefühlt jeden Zweikampf gewinnen konnten. Das gibt schon Selbstvertrauen. Nun müssen wir diesen Schub mitnehmen.»

Quelle: PilatusToday

Ausgedünnter Kader wegen Sperren und Grippen-Geplagten

Positiv aufgefallen sind auch die beiden Debutanten. Bereits in der Mitte der ersten Halbzeit ersetzte der 20-jährige Levin Winkler Max Meyer. Zur Pause kam dann auch der neue schwedische Innenverteidiger Jesper Löfgren zu seinem ersten Einsatz im FCL-Dress: «Sehr abgeklärt, Kopfballstark und ruhig am Ball. Er hat seine Sache sehr gut gemacht. Auch wenn er noch nicht bei 100 Prozent ist, er wird uns sehr helfen.»

Da Denis Simani am Sonntag seine vierte gelbe Karte abholte, wird Löfgren am Donnerstagabend von Anfang an auflaufen. Wer den rotgesperrten Nicky Beloko ersetzen wird, ist noch nicht klar. Levin Winkler ist sicher eine Option. Oder Nici Haas. Möglich ist auch eine Systemumstellung. Mario Frick liess sich bei der Medienkonferenz noch nicht konkret in die Karten blicken. Zudem sind auch Kemal Ademi und Martin Frydek weiterhin krankheitsbedingt abwesend.

Weitere Schlüsselspieler Gelbsperre-gefährdet

Kommt hinzu, dass vier weitere wichtige Spieler gelbgefährdet sind. Ardon Jashari, Max Meyer, Pius Dorn und Luca Jaquez sitzen auf jeweils drei gelben Karten. Gibt es am Donnerstag eine vierte, sind sie beim Knüller gegen St.Gallen am kommenden Sonntag gesperrt.

Scan den QR-Code

Du willst keine News mehr verpassen? Hol dir die Today-App.

Allerdings: Auf die Lausanne-Ouchy-Matchvorbereitung habe dies keinen Einfluss. «Es nützt uns nichts, wenn wir uns bereits Gedanken über St.Gallen machen. Wir sind dringend auf Punkte angewiesen. Wir haben einen genügend breiten Kader, um auch am Sonntag Lösungen zu finden, falls Spieler Gelbsperren erhalten würden», sagt Frick.

Auf die individuelle Klasse kommt es an

Der FC Luzern liegt aktuell mit 28 Punkten auf dem sechsten Tabellenrang. Gegner Lausanne-Ouchy liegt mit halb so vielen Punkten auf dem letzten Rang. «Es ist eine Mannschaft gespickt mit vielen guten Einzelspielern. Sie agieren sehr wild, im Sinne von eins-gegen-eins Duellen auf dem ganzen Spielfeld.» Dies mache die Matchvorbereitung nicht einfacher. «Es wird sehr auf die individuelle Klasse von uns ankommen.»

Mario Frick: «Gehen wir mit demselben Spirit in das Spiel wie in der zweiten Halbzeit gegen Lausanne-Sport am vergangenen Sonntag, werden wir dieses Spiel gewinnen.» Fehlende und sperregefährdete Stammspieler zum Trotz: Der FC Luzern reist für drei Punkte an das Fluchtlichtspiel ins «Stade Olympique de la Pontaise». Und wie bereits geschrieben: Gegenwind und Widerstände, spätestens seit dem Sieg gegen Lausanne-Sport ist klar, mit dem FCL ist auch dezimiert immer zu rechnen.

veröffentlicht: 1. Februar 2024 05:39
aktualisiert: 1. Februar 2024 05:39
Quelle: PilatusToday

Anzeige
Anzeige
redaktion@pilatustoday.ch