Niederlage in Lugano

FCL-Präsident Wolf: «Natürlich ist auch der Trainer ein Thema»

21.11.2021, 22:36 Uhr
· Online seit 21.11.2021, 16:03 Uhr
Der FC Lugano wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt mit 3:1 gegen den FC Luzern. Die Krise verschärft sich weiter – Der FCL ist nun Tabellenletzter. Die Tage von Trainer Fabio Celestini scheinen in Luzern gezählt zu sein.

Quelle: PilatusToday

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Die erste Hiobsbotschaft erreichte den FC Luzern bereits vor Spielbeginn. Aufgrund des Auswärtssieges von Lausanne in St. Gallen rutschte der FCL auf den letzten Tabellenrang ab. Der unbändige Wille, die rote Laterne wieder zurück in die Westschweiz zu schicken, sah man den Mannen von Fabio Celestini jedoch in den Startminuten überhaupt nicht an. Nach nur vier Minuten klingelte es dann bereits zum ersten Mal im Kasten von Marius Müller. Ex-Nationalmannschaftsverteidiger Reto Ziegler nutzte das kollektive desolate Abwehrverhalten der Luzerner aus – 1:0 für die Tessiner.

Aus dem Nichts kam «unser» FCL in der 10. Minute zur ersten Torchance und prompt auch zum ersten Tor. Dejan Sorgic konnte nach schöner Vorarbeit von Filip Ugrinic ausgleichen. Doch es blieb bei diesem einmaligen Energieanfall der Luzerner Offensivabteilung. Die Partie dominierte ganz klar der FCL aus dem Süden. Und so kam es, wie es kommen musste. Amoura schoss nach einem Konter und Maric per Penalty den FC Lugano folgerichtig zum Pausenstand von 3:1.

Planlos in der Misere

Wer sich nach der Pause eine 180-gradige Kehrtwende des FCL erhofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Die Luzerner hatten zwar mehr vom Spiel, zwingend waren die Aktionen jedoch nicht. Nur einmal in der 78. Minute wurde es gefährlich. Doch das Tor von Sorgic wurde zu Unrecht als Abseits deklariert. Und da auch Lugano nicht mehr viel für das Spiel machen musste und wollte, blieb es beim 3:1.

Eine Niederlage, welche dem FCL stark zu denken geben sollte. Nicht nur aufgrund der katastrophalen Tabellensituation. Sondern auch deshalb, weil die Luzerner auch heute wieder so wirkten, als hätten sie keinen Plan, wie sie aus dieser Misere herauskommen sollen.

Noten zum Spiel

Mann des Spiels

Lugano-Trainer Mattia Croci Torti feuerte sein Team während der gesamten 90. Minuten lautstark an. Das Tessiner «Jürgen Klopp»-Format hat massgeblich Anteil am Höhenflug seines FC Lugano.

Szene des Spiels

Diese ereignete sich erst kurz nach dem Spiel. Die FCL-Spieler wollten sich gemeinsam beim mitgereisten Anhang für die Leistung entschuldigen. Diese reagierten mit lautstarken Motivationsgesängen. Zumindest der 12. Mann scheint beim FC Luzern auf der Höhe zu sein.

Stimme zum Spiel

Quelle: PilatusToday

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veröffentlicht: 21. November 2021 16:03
aktualisiert: 21. November 2021 22:36
Quelle: PilatusToday

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