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«Einwurf»

FCL unter Zugzwang: Gegen GC solls mit dem Sieg klappen

10. September 2021, 18:00 Uhr
Nach der Natipause ist vor dem FCL-Match. Luzern spielt am Samstag um 18 Uhr in der Swissporarena gegen Rekordmeister GC. Für das Team von Fabio Celestini ist ein Sieg Pflicht. Noch warten die Luzerner auf den ersten Vollerfolg.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: tele1

«Kannst du mir drei aktuelle Spieler von GC aufzählen?», fragt mich der Redaktionskollege. Ich muss kurz überlegen: «Abrashi, Demhasaj, Pusic und?» Dann hörts bei mir schon auf. Im April 2020 wurde GC von chinesischen Investoren übernommen und ist nach zwei Jahren in der Challenge League wieder zurück in der Super League. Nach fünf Spieltagen liegen die Hoppers auf Platz acht der Tabelle, drei Punkte vor dem FCL. Was dem FCL bisher verwehrt blieb, gelang GC am dritten Spieltag gegen Lausanne. Die Mannschaft von Giorgio Contini konnte die Westschweizer mit 3:1 bezwingen.

Nach sieglosen Spielen für den FCL soll es am Samstag gegen die Grasshoppers nun klappen. Der FC Luzern kann wieder auf Stammgoalie Marius Müller zählen, der nach seiner Verletzungspause wieder zurück ist. Gespannt sein darf man auf den Auftritt von Neuzugang Samuele Campo. Gegen Lausanne eingewechselt, deutete er seine Qualitäten an. FCL-Cheftrainer Fabio Celestini verriet schon mal, den technisch versierten Offensivmann von Anfang an zu bringen.

Positiv aus Luzerner Sicht: Die Abwehr zeigte sich zuletzt gegen Lausanne stark verbessert. Insbesondere Neuzugang Holger Badstuber machte zum ersten Mal ein fast fehlerfreies Spiel und zeigte, wie wichtig er für den FCL sein kann.

Vorkämpfer und Publikumsliebling Pascal Schürpf fehlt zwar noch immer, dank der kleineren Absenzenliste und Alternativen in der Offensive – Luzern verpflichtete bis Saisonende den serbischen Offensivmann Nikola Cumic auf Leihbasis mit Kaufoption von Olympiakos Piräus – hat Fabio Celestini wieder mehr Optionen auf der Bank.

Kam die Natipause nach dem deutlich erkennbaren Aufwärtstrend gegen Lausanne ungelegen? Oder war es ideal, um die durchzogene Startphase der Meisterschaft endgültig zu vergessen? Antworten darauf gibt es im Fussballtalk «Einwurf» mit unseren Experten Philipp Breit und Daniel Wyrsch moderiert von Thomas Erni.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 10. September 2021 18:00
aktualisiert: 10. September 2021 18:00