Trotz 3:0 -Sieg

Frick zum FCL-Sieg: «Die erste Halbzeit war unterirdisch.»

2. Mai 2022, 06:20 Uhr
Wichtiger Heimsieg für den FC Luzern im Kampf um den Abstieg. Dank Toren von Burch, Jashari und Ugrinic machen die Luzerner einen riesen Schritt weg vom direkten Abstiegsplatz und hin in Richtung rettenden Rang acht.
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Als ein Spiel für Fussballromantiker profilierte sich der Abstiegs-Knüller heute Nachmittag zu Beginn nicht. Doch wie wichtig diese Partie für beide Teams war, erkannte man ab Minute Eins. Die Partie startete hoch intensiv, mit vielen Zweikämpfen und strittigen Szenen. Die harte Gangart mündete auch rasch in zig gelben Karten. Bereits in der 35. Minute waren beide Luzerner Innenverteidiger, Simani und Burch, verwarnt.

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Quelle: PilatusToday

Letztgenannter sorgte dann auch für den ersten «richtigen» Höhepunkt im heutigen Kellerduell. Nach einer prachtvollen Dräger-Flanke köpfte Captain Burch seine Farben verdient in Führung. Doch das Tor entwickelte sich nicht, wie so oft erlebt in einem Kampf-Spiel, zu einem Dosenöffner. Nein, Lausanne wurde immer stärker. Nur dank einer guten Portion Glück und einem hervorragenden FCL-Hüter Müller konnten die Mannen von Mario Frick den Pausentee mit einer Führung geniessen.

Offensiv-Spektakel in der zweiten Halbzeit

Wer nach der Pause nicht pünktlich mit Bier und Bratwurst zu seinem Platz zurückgekehrt war, verpasste ein regelrechtes Startfurioso. Chancen hüben wie drüben – nur Tore konnten noch nicht bejubelt werden. Bis sich in der 54. Minute der Luzerner Mittelfeld-Motor Ardon Jashari ein Herz fasste und aus rund 25 Meter den Ball wunderschön ins linke Eck haute. Sein erstes Profi-Tor.

Lausanne somit stark im Hintertreffen und die Waadtländer erhöhten gezwungenermassen folglich nochmals ihre Offensivbemühungen. Dies bescherte dem Heimteam jedoch viele freie Räume. Und diese nutzte der FCL gekonnt aus. Nach einem Foul an Urginic zeigte Schiedsrichter Cibelli auf den Punkt. Der Gefoulte verwandelte nicht nur den Elfmeter souverän, sondern auch die Swissporarena in ein Tollhaus.

Der Bann dadurch natürlich endgültig gebrochen. Das Luzerner Schaulaufen konnte beginnen und endete in vielen weiteren Chancen, welche jedoch ungenutzt blieben. Seis drum! Der FCL kann sich dank dem heutigen Dreier wieder berechtigt Hoffnungen auf Rang acht und somit den direkten Verbleib in der Super League machen. Lausanne hingegen steht zu 99 Prozent als Absteiger fest.

Spieler des Spiels

Filip Ugrinic trieb das FCL-Spiel Mal für Mal nach vorne. Stark, dass er trotz verschossenem Elfmeter im Cup-Halbfinale heute die Verantwortung übernahm und souverän aus elf Metern zum 3:0 traf.

Szene des Spiels

Der herrliche Treffer von Ardon Jashari in der 54. Minute verdient sich definitiv diese Auszeichnung. Sein erstes Profi-Tor und was für eines. Im Interview nach dem Spiel sagte Jashari: «Dieses Tor werde ich wohl nie vergessen.»

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Quelle: PilatusToday

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. Mai 2022 16:14
aktualisiert: 2. Mai 2022 06:20
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