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FCL-Trainer Mario Frick

«Für mich ist die Chance grösser als die Gefahr»

Philipp Breit, 22. Dezember 2021, 20:25 Uhr
Nun ist er offiziell vorgestellt: Mario Frick, der neue FCL-Trainer. Nach drei Jahren in Vaduz kehrt er den Liechtensteinern den Rücken und zieht weiter in die Zentralschweiz. Sein Auftrag ist klar: Ligaerhalt! Zumindest kurzfristig.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Tele 1

Dass Mario Frick nicht als Feuerwehrmann für sechs Monate bis Ende Saison verpflichtet wurde, zeigt die Tatsache, dass er einen Vertrag bis im Sommer 2023 unterschrieben hat. «Für uns war nach den ersten internen Gesprächen schnell klar, dass wir nicht nur eine kurzfristige Lösung suchen», so FCL-Sportchef Remo Meyer. «In erster Linie muss ganz klar der Abstieg verhindert werden. Aber wir wollten auch einen Trainer, der langfristig etwas aufbauen kann». Und so war Mario Frick die Wunschlösung.

Eine Herausforderung findet er in der Zentralschweiz mit Sicherheit. Nur ein Sieg aus 18 Vorrunden-Spielen hat der FCL geholt. Lediglich elf Zähler stehen zu Buche. «Für die einen ist das Glas halb leer, für die anderen halb voll», so Frick. «Für mich ist die Chance grösser als die Gefahr. Ich weiss, dass die Luzerner über weitaus mehr Potenzial verfügen, als sie zuletzt zeigten. Sie wollen nach vorne und auf diesen Weg will ich sie führen.»

Badstuber & Farkas schon weg – Weitere Veränderungen wird es geben

Mit seinen Ideen, aber auch der Flexibilität habe Mario Frick die Verantwortlichen beim FCL überzeugt. «Es ist immer eine Kombination zwischen dem Fachlichen, dem Inhaltlichen und dem Menschlichen. Alles in allem war dadurch Mario unser Wunschtrainer», so Remo Meyer. Gemeinsam werde man nun in den nächsten Tagen in Gesprächen eruieren, wie die Mannschaft allenfalls noch verändert werden muss. Nach den bereits kommunizierten Abgängen von Holger Badstuber und Patrick Farkas werden wohl weitere Kadermutationen hinzukommen. Verstärkung dürfte auf jeden Fall in der Verteidigung sowie im Sturm gesucht werden.

Mario Frick ist der Mann für die Zukunft. Wichtig sei aber auch, dass die Vorrunde detailliert aufgearbeitet werde. «Dies ist ein ganz entscheidender Prozess, insbesondere in der Winterpause,» gibt Remo Meyer zu. «Es werden Gespräche geführt mit mir, mit den Spielern, aber auch mit dem Staff. Wir alle haben die Situation zu verantworten, in der wir stecken.»

Rückrundenstart Ende Januar

Es ist mal wieder Winterpause. Und damit auch mal wieder Zeit des Aufbruchs beim FCL. Es ist mal wieder die Zeit, dass ein neuer Trainer übernimmt. Seine Mission lautet wie auch schon bei seinen Vorgängern, den FCL aus der Misere zu führen. Dass Mario Frick Abstiegskampf kann, hat er bei Vaduz bewiesen. Beim FCL muss er zeigen, dass er aber auch Ligaerhalt kann.

Nach ein paar freien Tagen über die Festtage geht es am 3. Januar 2022 mit der Vorbereitung für die Rückrunde los. Die ersten Spiele in der Super League werden dann Ende Januar ausgetragen. Der FCL startet am 30. Januar mit einem Heimspiel gegen Basel.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. Dezember 2021 18:30
aktualisiert: 22. Dezember 2021 20:25