Vor FCZ-Kracher

Leader hin oder her, der FCL spielt auf Sieg

Philipp Breit, 28. Februar 2022, 14:42 Uhr
Es geht von einem Tabellenende ans nächste. Gestern Sonntag spielte der FCL auswärts gegen das Schlusslicht Lausanne. Am Mittwoch heisst der Gegner in der heimischen Swissporarena Zürich. Der Leader muss antraben gegen die formstarken Luzerner.
So wie gegen Lausanne, will der FCL auch gegen die Zürcher jubeln.
© KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi

Seit vier Spielen inklusive Cup sind die Innerschweizer ungeschlagen. Eine Statistik, die die Breitenreiter-Truppe aus Zürich noch zu toppen weiss. Der FCZ ist gar in der kompletten Rückrunde noch ungeschlagen. Dafür sind sie im Cup nicht mehr dabei.

Leader hingegen sind sie zu Recht, findet Mario Frick. «Zum jetzigen Zeitpunkt lügt die Tabelle nicht mehr. Jeder steht da, wo er es verdient zu stehen, also auch der FCZ». Dass die Zürcher mit 10 Punkten Vorsprung die Meisterschaft anführen, darüber mag nicht jeder gleich viel Freude haben. Es ist aber endlich mal wieder ein Team, welches Basel und YB so richtig Paroli bietet. Sehr zu Freude aller, die die Abwechslung schätzen.

Frick warnt vor Nonchalance

Im Meisterschaftsrennen spielt der FCL wahrlich keine Rolle. Wobei: Mit einem Sieg gegen Zürich könnte man sicherlich den Bernern und Baslern in die Hände spielen. Somit hat auch der FCL im Meisterschaftsrennen seine Füsse im Spiel. Irgendwie. Die Luzerner tun gut daran, auch wenn man nun 6 Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht Lausanne hat, die Situation nicht schleifen zu lassen. «Dies wäre der grösste Fehler, den wir machen könnten», warnt Mario Frick. «Es ist wichtig, dass wir weiterhin fokussiert sind. Dass wir gierig sind auf weitere Punkte und Siege».

Dass die Zürcher nach dem Sieg gegen Basel mit breiter Brust anreisen werden, versteht sich von allein. Sie sind im Flow. Genau dieser Flow muss der FCL irgendwie brechen. «In dem wir ganz einfach in unser eigenen Flow kommen», so Frick. «Wir müssen an uns glauben und versuchen, ihnen unser Spiel aufzudrücken. Indem wir sie jagen und auch zu Fehlern zwingen». Ebenso müsse man auf der Hut sein ob dem schnellen Umschaltspiel der Zürcher. Lässt man ihnen Raum und Zeit, dann weiss der FCZ schnell etwas damit anzufangen.

Auch wenn auf dem Papier einiges für den FCZ spricht; kampflos geschlagen gibt sich der FCL garantiert nicht. «Egal wer hierherkommt, wir wollen immer auf Sieg spielen», gibt Frick die Marschrichtung vor. «Dies soll keine Floskel sein, sondern ist vielmehr unsere innere Überzeugung des gesamten Staff. Und diese wollen wir auf die Mannschaft übertragen. Und die Mannschaft soll genau dieses Selbstverständnis wieder haben, dass man gegen jeden gewinnen kann».

Auch gegen den FCZ? Am Mittwoch wird sich dies zeigen, Anpfiff in der Swissporarena ist um 20.30 Uhr. Das Spiel kann live verfolgt werden auf Radio Pilatus oder im Liveticker von PilatusToday.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 28. Februar 2022 17:31
aktualisiert: 28. Februar 2022 17:31
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