Luzern 1:1 Sion

Luzern spielt gegen Sion nur unentschieden

21. März 2021, 19:24 Uhr
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Quelle: PilatusToday

Das Spiel gegen Sion war lange Zeit viel Kampf und Krampf. Nach einem groben Fehler von Frydek geriet Luzern eher unerwartet in Rückstand. Dank dem sofortigen Ausgleich von Ugrinic konnte Luzern Sion in der Tabelle immerhin etwas auf Distanz halten.

Eine schwierige Aufgabe erwartete die Luzerner Fussballer am Sonntagnachmittag gegen die unberechenbare Equipe des FC Sion, die durch den neuen Cheftrainer noch schwieriger einzuschätzen war.

Schon in den ersten zehn Minuten war zu erkennen, dass der neue Sion-Trainer und ehemalige Innenverteidiger Marco Walker auf defensive Stabilität setzt. Die Walliser standen kompakt vor dem Tor und liessen dem FCL viele Freiheiten im Spielaufbau. Im letzten Spieldrittel war es dann aber schnell fertig mit dem Luzerner Kombinationsspiel, da immer irgendein rot-weisses Bein die Zuspiele unterband.

Kampf und Krampf

Die erste richtige Chance bot sich Frydek in der 26. Minute, er zog es aber vor, nochmals in die Mitte zurückzulegen, wo Tasar aus aussichtsreicher Position knapp neben den rechten Pfosten zirkelte. Aber auch der FC Sion kam zur einigen vielversprechenden Möglichkeiten, wenn sie denn einmal die gesicherte Defensive verliessen. Es war eine engagierte erste Halbzeit mit viel Kampf aber auch Krampf auf beiden Seiten. Logische Folge war ein torloses 0:0 zur Pause.

Es fehlte den Luzernern an Kreativität

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spielgeschehen lange Zeit ausgeglichen, Sion kam durch Martic zu einer guten Möglichkeit auf luzerner Seite konnten Ugrinic und Schürpf zumindest Halbchancen verbuchen. In der luzerner Offensive vermisste man den gesperrten Schaub und den verletzten Sorgic schmerzlich, es fehlten das kreative Element und meistens auch der entscheidende letzte Pass.

Daneben waren auch die in dieser Saison öfters erfolgreichen Standards sehr harmlos. Ausnahme bildete ein Freistoss von Ugrinic, der in der 68. Minute haarscharf am rechten Pfosten vorbeischrammte. In der 72. Minute kam Luzern dem Torerfolg noch näher, als Alounga aus kürzester Distanz ganz alleine den Ball an die Querlatte setzte. In der Folge kam Luzern immer besser ins Spiel bis Frydek in der 76. Minute einen katastrophalen Ball in den eigenen Sechzehner schlug, wo Grgic nur noch ins leere Tor zur Walliser Führung einschiessen konnte.

Nur zwei Minuten später machte Frydek diesen Riesenbock zumindest teilweise gut, indem er auf Ugrninic auflegte, der mit einem satten Schuss den sofortigen Ausgleich und gleichzeitigen Schlussstand realisieren konnte. So konnten die Luzerner den Schaden immerhin in Grenzen und den FC Sion in der Tabelle auf Distanz halten.

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 21. März 2021 15:58
aktualisiert: 21. März 2021 19:24