FCL U21

Luzerner Polizei verhindert Ausschreitungen bei Fussballspiel

31.03.2024, 10:56 Uhr
· Online seit 30.03.2024, 22:06 Uhr
Am Samstagabend traf die U21 des FCL auf jene des FC St.Gallen. Rund 50 Anhänger des FC St.Gallen waren nach Luzern gereist und suchten in der Folge, teils vermummt, die Konfrontation mit ebenfalls teilweise vermummten Anhängern des FCL. Die Polizei konnte die Fanlager trennen.
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Am Samstagnachmittag trafen am Bahnhof Luzern rund 50 Anhänger des FC St.Gallen ein. Hintergrund war ein Spiel der ältesten Nachwuchsmannschaften des FCL und des FC St.Gallen. Diese begegneten sich in der dritthöchsten Schweizer Liga. Die St.Gallen-Fans begaben sich teilweise vermummt auf den Weg zum Stadion, wo es zu gegenseitigen Provokationen mit Luzerner Fans kam. Das teilt die Luzerner Polizei am Samstagabend mit.

«Ein direktes Aufeinandertreffen der beiden Fangruppierungen konnte während und nach dem Spiel durch die Luzerner Polizei erfolgreich verhindert werden.»  Der Match endete 3:1 für den FCL-Nachwuchs. Nach dem Spiel begleiteten die Einsatzkräfte beide Gruppierungen in Richtung Bahnhof Luzern.

In Zusammenarbeit mit der Transportpolizei der SBB wurden dort rund 50 Anhänger des FC St. Gallen einer Personenkontrolle unterzogen. Im Rahmen dieser Kontrolle stellte die Luzerner Polizei zahlreiche Gegenstände sicher. Dazu gehörten Sturmhauben und verbotene Waffen. Die betroffenen Personen werden bei Luzerner Staatsanwaltschaft angezeigt. Verletzt wurde beim Einsatz niemand. In der Stadt Luzern kam es jedoch vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen, ebenfalls zu Behinderungen im Bahnverkehr.

Die U21-Begegnung und die damit verbundene Polizeipräsenz steht im Kontext vom Ostermontag. Dann trifft die Profi-Mannschaft des FC Luzern nämlich auswärts auf den FC St.Gallen. Wenn diese beiden Profi-Teams aufeinandertrafen, kam es in den Fanlagern in der Vergangenheit immer wieder Regelüberschreitungen.

(red.)

veröffentlicht: 30. März 2024 22:06
aktualisiert: 31. März 2024 10:56
Quelle: PilatusToday

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