«Runde Tisch Fussball»

Sachbeschädigungen bei Fantransporten nicht tolerierbar

12. Juli 2022, 11:36 Uhr
Immer wieder kommt es im Zusammenhang mit Fussballspielen in Luzern zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen. Obwohl der «Runde Tisch Fussball» im Grundsatz eine positive Saisonbilanz zieht, werden besonders die Transporte der Gäste-Fans als grosse Herausforderung angesehen.
Zerstörte Busse im Depot der VBL nach der Partie zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel. (Archivaufnahme)
© VBL

Die Beteiligten der verschiedenen Interessengruppen ziehen grundsätzlich eine wohlwollende Bilanz. Trotz einiger Unsicherheiten nach der Aufhebung der Corona-Massnahmen im Sport sei die Fussball-Saison in Luzern positiv verlaufen. Gerade eben auch wegen des intensiven Dialogs der Beteiligten.

Wüste Szenen nach dem Spiel gegen den FC Basel

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Instagram / fussballclubbasel1893

Szenen wie nach dem Spiel des FC Luzern gegen den FC Basel gaben dennoch zu reden. Der «Runde Tisch» verurteilt derartige Vorfälle. Die Verantwortlichen der VBL hielten fest, dass diese Zustände für sie, auch mit «Blick auf die Mitarbeitenden», nicht tolerierbar seien.

Zerstörte Busse im Depot der VBL nach der Partie zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel. (Archivbild)

© VBL

Während in Luzern die Zusammenarbeit und der regelmässige Austausch der beteiligten Akteure mehrheitlich funktioniere, sei zu beobachten, dass es an anderen Spielstätten und vor allem auch auf den Wegen dahin bei verschiedenen Fanszenen zu Vorfällen und Ausschreitungen gekommen ist, die zu politischem und medialem Druck führen. Dies schreiben die Verantwortlichen in ihrer Mitteilung. Die Gesellschaft und Politik würden Lösungen fordern für mehr Sicherheit und weniger Kosten für die Allgemeinheit. Wie diese Lösungen aussehen, sind sich die Teilnehmer des «runden Tisches» jedoch nicht einig.

FCL beteiligt sich an Sicherheitskosten

Für die Sicherheit bei den Heimspielen des FCL sind sowohl die Luzerner Polizei wie auch der FCL selbst zuständig. Innerhalb der Swissporarena ist der FCL mit privaten Sicherheitsleuten zuständig, im öffentlichen Raum, also beim Bahnhof und auf den Transportwegen, sorgt die Luzerner Polizei für Sicherheit. An diesen Polizeikosten beteiligt sich der FC Luzern gemäss einer Vereinbarung aus dem Jahr 2016 mit einem «namhaften Beitrag». Wie der Mediensprecher des FC Luzern auf Nachfrage sagt, kann der effektive Betrag für das laufende Jahr aber noch nicht genannt werden, dies wird im November möglich sein.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. Juli 2022 11:36
aktualisiert: 12. Juli 2022 11:36
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