Super League

Schwacher Auftritt: FC Luzern verliert 1:4 gegen St. Gallen

17. Juli 2020, 06:26 Uhr
Ein rabenschwarzer Abend für den FC Luzern: St. Gallen gewinnt in der 31. Runde der Fussball Super League zuhause mit 4:1 und ist wieder an der Tabellenspitze. Das Spiel zwischen Xamax und Sion am Donnerstagabend endet 0:0 unentschieden.

So schlecht das Wetter im Kybunpark gewesen ist, so schwach war auch der Auftritt des FCL in der Ostschweiz. Nach 49 Minuten lagen die Gastgeber schon 4:0 in Führung.

Da half auch das erste Super League-Tor von Mark Marleku nicht. Kaum eingewechselt verkürzte der 20-jährige Luzerner aus der U21 in der 60. Minute zum 4:1.

Schwache Leistung der Luzerner

Die St. Galler starteten fulminant in die Partie. In der neunten Minute ist es André Ribeiro, der zum 1:0 trifft. 18 Minuten später schiesst der ehemalige FCL-Spieler Cedric Itten das 2:0. Und nur zwei Minuten später doppelt er mit dem Treffer zum 3:0 nach.

So begeisternd die Gastgeber spielen, so fraglich ist die Leistung der Luzerner. Deshalb versucht es FCL-Trainer Fabio Celestini in der zweiten Halbzeit mit einem neuen System. Er wechselt Marvin Schulz und Otar Kakabadze aus. Dafür kommen Silvan Sidler und Blessing Eleke aufs Feld, um die Mitte zu stärken.

Und dann das: Kurz nach der Pause erhalten die St. Galler einen Elfmeter. Grether hatte Riberio an der Strafraumgrenze abgeräumt. So kommt es, dass Jordi Quintillà in der 49. Minute zum 4:0 trifft. Kurz darauf wechselt Celestini Marleku ein, der auf Pass von Schürpf sogleich zum 1:4-Endstand trifft. Ein kleiner Trost.

Kampf um europäisches Ticket

Die Gastgeber konnten ihr Trauma gegen den Angstgegner Luzern besiegen. Neun der letzten zehn Duelle hatte der FCL nämlich gewonnen. Fast scheint es so, dass Zeidlers und Sutters Vertragsverlängerungen zum richtigen Zeitpunkt stattgefunden haben.

Mit dem verdienten sechsten Sieg in Folge sicherte sich St. Gallen ein europäisches Ticket. Der FCL hingegen befindet sich weiterhin mitten im Kampf um einen Platz in der Europa League.

Drei Punkte Rückstand auf Servette

Luzern ist nun mit 42 Punkten auf Platz fünf, drei Punkte hinter Servette. Der Druck von FCL-Coach Fabio Celestini steigt: Denn auch die letzten Spiele gegen Servette und Lugano waren nicht das Gelbe vom Ei.

Ob der FCL am Sonntag in der Swissporarena wieder punkten kann? Anpfiff gegen Xamax ist um 16.00 Uhr. PilatusToday und Radio Pilatus berichten live.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 16. Juli 2020 20:13
aktualisiert: 17. Juli 2020 06:26