3:1 gegen Lugano

«So kann es weitergehen» – Doppeltorschütze Meyer nach dem Sieg

23. Oktober 2022, 08:37 Uhr
Der FC Luzern dreht in einer verrückten zweiten Halbzeit das Spiel und holt am Schluss einen 3:1-Heimsieg. Damit hat das Team von Mario Frick nach vier Partien ohne Dreier endlich wieder einen Vollerfolg einfahren können.

Quelle: PilatusToday

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Unter Augenschein des ehemaligen FCL-Trainers Gerry Seoane wurde es bis zum Pausenpfiff nur einmal wirklich laut auf der Luzerner Allmend – beim Einmarsch der beiden Teams (siehe Szene des Spiels). Dieser Fakt besagt eigentlich bereits alles über die Attraktivität der Partie in der ersten Halbzeit.

Kurz vor der Pause sorgte Sofyan Chader mit einem akrobatischen Fallrückzieher zumindest einmal für ein kollektives «Ooh» im Stadion. «Wir haben uns gegenseitig taktisch ausgespielt», sagte Mario Frick nach der Partie.

Die FCL-Noten gegen Lugano:

So trostlos die erste Hälfte, so spektakulär die Zweite. Mo Dräger läutete mit seiner Flanke an den Pfosten das Unterhaltungsprogramm ein. Im Gegenzug liess Uran Bislimi die Luzerner Abwehr Slalomstangen ähneln und schoss den Tessiner FCL in Führung. Mit der Wut in Bauch drehten die Mannen von Mario Frick dann jedoch so richtig auf.

Meyer und Dräger sorgten für den Unterschied

Neben zahlreichen Anti-Alpstaeg-Spruchbändern, welche die FCL-Fans heute im Angebot hatten, war auch ein Anti-VAR-Plakat dabei. Und in dem Moment, als die Kurve Letzteres in die Höhe streckte, lief Schiedsrichter Gianforte überraschend zum Bildschirm am Spielfeldrand. Penalty für den FCL – Max Meyer versenkte souverän und liess das Stadion beben.

In der 69. Minute der nächste Aufreger: Eigentlich sollte Lugano-Torschütze Bislimi mit Gelbrot vom Platz – der Unparteiische liess Gnade vor Recht walten. Und wiederum nur wenige Augenblicke später beanspruchte der FC Luzern das Karma aus der vorherigen Aktion. Mo Dräger drückte den Ball über die Linie – 2:1. Kurz vor Ende erhöhte Max Meyer – nach schöner Vorarbeit von Dorn – sehenswert zum 3:1. Ein hochverdienter und wichtiger Sieg für die Luzerner. «Es tut extrem gut, zuhause mit den Fans wieder feiern zu können», fasst Pius Dorn zusammen.

Spieler des Spiels

Wer zwei Tore schiesst und an zig weiteren torgefährlichen Aktionen beteiligt war, verdient sich diesen Orden definitiv. Max Meyer avanciert immer mehr zu einem Unterschiedsspieler für den FC Luzern. Die Fans huldigen dies mit Sprechchören bei seiner Auswechslung kurz vor Schluss. «Meyer fühlt sich bei uns pudelwohl – deshalb sind solche Leistungen möglich», sagt Frick nach der Partie. Er sei froh, dass der FC Luzern wieder einen solch starken 10er in seinen Reihen hätte.

Szene des Spiels

Nächste Episode in der Serie «Alli gegen Alpstaeg». Vor dem Spiel hielten die FCL-Fans zig Spruchbänder in die Höhe:

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Stimmen zum Spiel

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(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. Oktober 2022 14:05
aktualisiert: 23. Oktober 2022 08:37